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Unwetter im Rückblick

Samstag, 26.01.2013

Tiefstwerte bis minus 21 Grad

Örtlich neue Kälterekorde

Der Winter hat Ende Januar 2013 noch mal sein Bestes gegeben. Die Nacht zum 26. Januar war mit bis zu minus 20 Grad vielfach die kälteste des Winters. In einigen Regionen wurden sogar neue Kälterekorde für das letzte Monatsdrittel aufgestellt.

Die Grafik zeigt die Tiefstwerte vom 26. Januar 2013. Besonders im Osten ging es auf unter minus 15 Grad runter. Am "mildesten" mit minus 2 bis minus 5 Grad blieb es am Nieder- und Mittelrhein.

Landesweit gab es mäßigen, teils auch strengen Frost bis örtlich minus 21 Grad. Spitzenreiter mit minus 21,3 Grad war die sächsische Gemeinde Bertsdorf-Hörnitz bei Görlitz. Dort war es im letzten Januardrittel noch nie so kalt seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1947. Ähnlich eisig mit örtlichen Kälterekorden wurde es von Sachsen-Anhalt und dem südlichen Brandenburg bis nach Sachsen sowie am Alpenrand. So meldeten die nordsächsischen Orte Oschatz und Klitzschen bei Torgau jeweils minus 19,3 Grad.

Bei etwa minus 13 Grad kämpft sich hier die Sonne in Braunschweig durch den morgendlichen Dunst. Bild: Sebastian Knorr

Im thüringischen Ort Starkenberg-Tegkwitz sank die Temperatur auf minus 18,9 Grad. Dort wurde ebenso ein Kälterekord für das letzte Januardrittel aufgestellt, allerdings misst die Wetterstation erst seit 1994. In Görlitz zeigte das Thermometer minus 18,5, in Leipzig minus 17,7 Grad an. Oberstdorf in Oberbayern registrierte minus 19,9 Grad. Zu den kältesten Orten im Westen Deutschlands zählte das westfälische Gütersloh mit minus 15 Grad.

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