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Unwetter im Rückblick

Freitag, 24.02.2017

Karnevalssturm THOMAS

Sturmböen reißen viele Bäume um

Umherfliegende Dachziegel, umgestürzte Bäume und blockierte Gleise: Sturmtief THOMAS hat am 24. Februar verbreitet größere Schäden verursacht. Auch Karnevalsveranstaltung wurden gestört.

Mit orkanartigen Böen bis in tiefe Lagen fegte Sturm THOMAS über die Nordhälfte Deutschlands hinweg. Spitzenböen über 100 Kilometer pro Stunde wurden unter anderem in Geilenkirchen in Nordrhein-Westfalen und im niedersächsischen Bückeburg gemessen. Viele Bäume hielten dem starken Wind nicht stand und stürzten auf Häuser, Straßen und Gleise. In Wuppertal krachte ein Baum auf eine Oberleitung und einen ICE, bei Aachen blieb ein Thalys-Schnellzug stecken. Einige Bahnstrecken waren vorübergehend gesperrt.

Die Feuerwehren waren in vielen Landesteilen im Dauereinsatz. In Hannover rückten die Rettungskräfte rund 70 Mal aus. Dort krachte ein Baum unter anderem auf die Oberleitung der Stadtbahn. Auch in Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen blockierten Bäume und heruntergefallene Äste zahlreiche Straßen und einige Straßenbahnlinien.

In Wuppertal stürzt ein Baum auf die Oberleitung und einen in den Bahnhof einfahrenden ICE. Bild: dpa

Der Sturm störte auch an Veranstaltungen zur Weiberfastnacht. Zur "Rathauserstürmung" am Vormittag war es in den Hochburgen am Rhein zwar noch ruhig, abends aber fielen den heftigen Windböen einige Events zum Opfer. So brachen die Veranstalter das Bühnenprogramm in Düsseldorf sicherheitshalber schon in den Nachmittagsstunden ab. In Bonn war davon eine Karnevalsparty in einem großen Zelt davon betroffen.

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