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Wetterrückblick

Freitag, 01.03.2019

Rückblick Winter 2018/19

Sehr mild, nass und sonnig

Der Winter 2018/19 ist ausgesprochen mild, niederschlagsreich und sonnig gewesen. Nach einem trüben und nassen Dezember folgte ein Januar mit Rekord-Schnee an den Alpen. Viel Sonnenschein brachte besonders der Februar.

Rekord-Schnee: Im Januar kam es während einer Nordwestwetterlage zu ergiebigen Schneefällen an den Alpen. Bild: Marco Kaschuba

Mit einer Durchschnittstemperatur von 2,8 Grad war der Winter 2018/19 fast 1,5 Grad milder als im Durchschnitt der vergangenen 30 Jahre. Damit zählte er zu einem der wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Bereits der Dezember brachte oft milde Atlantikluft und ließ die Temperaturen häufig auf mehr als 10 Grad steigen. Einem zweigeteilten Januar mit Rekord-Schnee in den Alpen und einer kälteren zweiten Monatshälfte folgte ein ungewöhnlich milder und sonniger Februar. Ende Februar wurde sogar die 20-Grad-Marke geknackt.

Nach einem milden Dezember folgte ein leicht kühler Januar. Im Februar brachten stabile Hochdruckgebiete bereits einen Vorgeschmack auf den Frühling. Insgesamt war der Winter damit deutlich milder als im langjährigen Mittel.

Mit einer Niederschlagsmenge von 210 Liter pro Quadratmeter im landesweiten Mittel erweis sich der Winter als überdurchschnittlich nass. Vor allem im Dezember und Januar gab es einiges an Niederschlag, der im Dezember aber selten bis ins Flachland als Schnee fiel. Im Januar kam es durch eine Nordwestwetterlage zu Rekord-Schnee an den Alpen. So wuchs die Schneehöhe in einigen Tälern auf über 2 Meter Höhe an. Der Februar zeigte sich mit rund 30 Liter Niederschlag pro Quadratmeter wieder sehr trocken.

Niederschlag: Der Winter war etwas nasser als im langjährigen Mittel. Besonders im Dezember und Januar gab es reichlich Niederschläge. Der Februar war dagegen sehr trocken.

Sonnenanbeter kamen in diesem Winter oft auf ihre Kosten: Mit rund 200 Stunden Sonnenschein wurde das langjährige Mittel um mehr als 30 Stunden übertroffen. Am meisten schien die Sonne im Allgäu. In Mainz wurde mit über 200 Stunden sogar der Winterrekord aus dem Jahr 1956 gebrochen. Nach einem trüben Dezember mit vielen Regenwolken zeigte sich die Sonne ab der zweiten Januarhälfte häufig. Im Februar setzten sich stabile Hochdruckgebiete fest und ließen die Zahl der Sonnenstunden auf ein weit über dem Durchschnitt liegendes Niveau steigen.

Der Winter zeigte sich sehr sonnig. Vor allem der Februar trug mit rund 130 Sonnenstunden dazu bei.

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