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14:29 Uhr

Eisflächen nicht betreten

In Ebersbach an der Fils (Landkreis Göppingen) vereisen bei Dauerfrost erste Gewässer. Bild: Marco Doludda
Vor allem im Süden Deutschlands frieren nach den kalten Tagen teils mit Dauerfrost erste Kanäle und Teiche zu. Vereiste Flächen sollte man jedoch keinesfalls betreten, da diese noch zu dünn und demnach nicht tragfähig genug sind. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) warnt eindringlich davor.
Helfer müssen öfters ausrücken, um eingebrochene Menschen aus dem kalten Wasser zu retten. Wer im Winter durch die Eisdecke in einen See oder Teich einbricht, kann dort im Wasser in der Regel nur fünf Minuten, Kinder sogar nur zwei Minuten lang überleben.
13:15 Uhr

Wetterweltreise: Trockene Regenzeit

Eigentlich ist der Januar hier der regenreichste Monat - stattdessen gibt es Sonne satt und Hitze.
Seit etwa drei Wochen ist Verena Leyendecker auf ihrer Wetterweltreise auf der Insel Lombok direkt neben Bali in Indonesien unterwegs. Die Insel lädt zu ausgiebigen Touren ein.
Das Meer leuchtet türkis, man kann mit Meeresschildkröten schnorcheln und Affen hautnah bewundern. In einem Punkt wurde sie allerdings bitter enttäuscht und das liegt an der ungewöhnlichen Witterung seit einigen Wochen:
Erst vor wenigen Tagen bestiegen Verena Leyendecker und ihre Familie den Vulkan Tambora. Es gibt wohl nur wenige Vulkane, die die Menschheit auf der ganzen Welt so beeinflusst haben.
Weitere Informationen zur Wetterweltreise finden Sie hier:
11:52 Uhr

Vor 30 Jahren: Orkan DARIA wütet

Massive Sturmschäden gab es in großen Teilen Englands. Viele Gebäude wurden beschädigt. Bild: @johncurtinEA / Twitter
Orkan DARIA hat am 25. und 26. Januar 1990 in Teile Europas großes Chaos angerichtet. Er gehört zu den verheerendsten Stürmen der jüngeren Wettergeschichte. Mindestens 94 Menschen kamen in Europa ums Leben und der Schaden geht in Milliardenhöhe.
In Deutschland wurden mancherorts Spitzenböen über 150 Kilometer pro Stunde gemessen. Verbreitet erreichten die Böen 120 bis 130 Kilometer pro Stunde.
10:34 Uhr

Milde Winter mit unklaren Folgen

Der Borkenkäfer hält Frost aus. Bleibt der Winter trocken nimmt er keinen Schaden und die Bäume können sich nicht erholen. Bild: dpa
Die frostigen Nächte täuschen: Bisher ist der Januar mit zwei bis fünf Grad milder als im Klimamittel gewesen. Auch der Dezember verlief ähnlich mild. Auf Insekten und Umwelt wirkt sich das unterschiedlich aus. Nicht richtig ist, dass strenge Winter Schädlinge wie den Borkenkäfer dezimieren.
Eher schlecht für ihn sind milde und nasse Winter, denn dann können Pilze den Schädling befallen. Gleichzeitig füllen Bäume ihre Wasservorräte wieder auf und sind in der Lage, den Käfern mehr Kraft entgegensetzen. Allerdings sind die Bäume vom vergangenen Sommer stark vorgeschädigt.
Zudem gab es damals viele Borkenkäfer. Daher ist anzunehmen, dass Wälder dieses Jahr erneut Probleme mit dem Borkenkäfer bekommen werden.
Erste Bienen können an sonnigen und milden Tagen schon unterwegs sein. Bleiben die Temperaturen ungewöhnlich warm, krabbeln auch andere Insekten zu früh aus ihren Überwinterungsquartieren. Bild: dpa
Bei Bienen kann es bei milden Wintern sein, dass sie mit der Brut früher beginnen. Das kostet jedoch Energie. Wird es aber im Frühjahr wie so häufig noch einmal kalt, sieht es für viele Völker schlecht aus. Sie haben dann keine Kraft mehr. Auch für andere Insekten ist ein möglicher später Wintereinbruch lebensgefährlich.
Anders verhält es sich bei Schädlingen wie dem Eichenprozessionsspinner oder den Zecken: Ist es früher im Jahr schon warm, werden sie auch früher aktiv.
Der bisher milde Winter führt auch zu einem frühen Pollenflug. Auf erste größere Beschwerden müssen sich Allergiker aber nur am Oberrhein einstellen. Ansonsten fliegen noch verhältnismäßig wenige Hasel- und Erlenpollen. Generell wirkt sich ein überdurchschnittlich warmer Winter negativ auf Pflanzen aus.
Die ersten Frühjahrsboten kann man in der Natur schon sehen. Haselbäume haben in manchen Regionen schon von Mitte Dezember an begonnen an ihre Kätzchen zu entleeren. Bild: dpa
Arten, die an kalte Winter angepasst sind, brauchen eigentlich auch die kalte Winterruhe. Wenn es zu mild ist, kann es sein, dass sie verfaulen, verschimmeln oder durch pflanzenfressende Tiere geschädigt werden. Bei Obstbäumen besteht die Gefahr, dass sie zu früh blühen. Friert es später dann doch noch einmal, können die Blüten oder die Fruchtansätze abfrieren, wie beispielsweise im April 2017.
Das Wintergetreide etwa wächst in Teilen Norddeutschland bereits wieder. Bild: dpa
(WO/dpa)
09:16 Uhr

Trend: Vorübergehend nasskalt

Rutschgefahr: Nächste Woche müssen wir uns bis ins Flachland kurzzeitig auf Schnee und Schneematsch einstellen. Weiß wird es aber längst nicht überall.
Mit fallendem Luftdruck beginnt die letzte Januarwoche wechselhaft. Dazu sinken die Temperaturen und bis in die Täler rieseln kurzzeitig nasse Flocken. Anschließend beruhigt sich das Wetter und rasch wird es wohl erneut spürbar milder.
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