WetterOnline ( https://www.wetteronline.ch )

WetterTicker - Wetter live verfolgen

Diese Seite wurde aktualisiert.
Neu laden
WetterOnline werbefrei genießen?
Mehr Infos…
21:05 Uhr

Foto: "Iridium-Flare" über Küstennebel

Was auf den ersten Blick aussieht wie eine Sternschnuppe über dem Nebelmeer ist in Wirklichkeit ein sogenannter "Iridium Flare". Sein Aufblitzen über der berühmten Golden Gate Bridge in San Francisco kommt durch Reflexion von Sonnenlicht an den Antennen von Kommunikationssatelliten des Typs "Iridium" zustande.
Anders als eine Sternschnuppe zieht ein Satellit relativ langsam über den Himmel. Daher dauert die Erscheinung auf recht kurzer Strecke mehrere Sekunden lang. Dabei nimmt die Leuchtkraft kontinuierlich zu bis das Objekt strahlend hell erscheint, um gleich darauf ebenso kontinuierlich wieder zu verblassen.
Das Video zeigt, wie ein solcher Flare am Nachthimmel erscheint:
Dagegen leuchten Sternschnuppen plötzlich auf, huschen binnen kürzester Zeit über ein großes Himmelsareal und verglühen dann so schnell wie sie gekommen ist. Große Sternschnuppen können auch als eindrucksvolle Feuerkugeln fallen, wie dieser von einer Überwachungskamera gestern über Süddeutschland erfasste Meteor:
19:43 Uhr

Wetter am Wochenende durchwachsen

Nicht überall braucht man am Wochenende den Schirm. Aber wo es regnet, bleiben die Chancen auf zwischendurch auch mal sonne eher gering.
Am Samstag zeigt sich der Himmel meistens bedeckt. Dabei regnet es vor allem in der Nordwesthälfte gelegentlich. Vom Bodensee bis nach Ostbayern kommt die Sonne nach Auflösung von Nebelfeldern öfter mal durch. Dort wird es bis 20 Grad warm, sonst ist schon bei 13 bis 18 Grad Schluss.
Am Sonntag geht es in der Südosthälfte teils neblig, teils freundlich weiter. Auch im Nordwesten kommt öfter mal die Sonne zum Vorschein. Vom Oberrhein bis nach Sachsen bleibt es dagegen meist trüb und weiter oft nass. Die Höchstwerte erreichen meist 14 bis 18 Grad.
Wie schön der Herbst selbst bei auch mal feuchtem Wetter sein kann, zeigen wir in unserer neuen Fotostrecke:
18:24 Uhr

Viel Schnee in den Hochlagen der Alpen

In den Hochlagen der französischen Alpen haben sich in den letzten Tagen enorme Schneemassen angesammelt. Feuchte Mittelmeerluft hatte von Süden her extreme Niederschläge gegen die Berge geführt, wo sie in den Hochlagen als Schnee niedergingen. Die Aufnahme stammt von der Aiguille du Midi aus dem Mont Blanc-Gebiet in 3842 Meter Höhe.
17:02 Uhr

Video: Morgen häufig Schauerwetter

Bis zum Wochenende bringen uns Tiefs weiterhin dichte Wolken und zeitweise Regen. Nur im Südosten gibt es noch längere freundliche Phasen. Insgesamt bleibt es für die Jahreszeit noch recht warm.
"Ok Google, rede mit WetterOnline..." - mit der WetterOnline Action für den Google Assistant erhalten Sie neben der Wettervorhersage von WetterOnline für Ihren Ort viele weitere Informationen rund ums Wetter wie Warnungen vor Unwettern oderauch den Pollenflugbericht.
15:39 Uhr

Klimapaket trifft vor allem Geringverdiener

Wind- und Solarenergie sollen Deutschland von klimaschädlichen Energiequellen unabhängig machen. Bild: dpa
Das Klimapaket der Bundesregierung belastet vor allem private Haushalte mit niedrigen Einkommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine heute vorgelegte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Der geplante CO2-Preis reiche zudem nicht aus, um die gesteckten Klimaziele 2030 zu erfüllen.
So will die Regierung von 2021 an einen Preis für CO2 einführen. Dies verteuert Brennstoffe aus Öl und Erdgas und soll einen Anreiz für Entwicklung und Kauf klimafreundlicher Autos und Heizungen setzen. Der CO2-Preis soll von zunächst 10 Euro pro Tonne schrittweise steigen. Der Staat nimmt dadurch Milliarden ein.
Neben Kraftstoffen für den Automobilverkehr soll nach dem Willen der Bundesregierung auch das Heizen mit Öl oder Gas teurer werden. So sollen Anreize für den Umstieg auf klimafreundliche Technologien geschaffen werden.
Im Gegenzug soll die Pendlerpauschale steigen und die EEG-Umlage für Ökostrom sinken. Die Entlastung bei den Strompreisen kompensiere die Belastungen der CO2-Bepreisung aber kaum. Dagegen entlaste die Erhöhung der Pendlerpauschale Spitzenverdiener stärker, weil lange Arbeitswege bei Geringverdienern nur wenig Bedeutung hätten.
Tausende demonstrierten in den vergangenen Wochen gegen Erderwärmung und Klimawandel und forderten eine Politik für mehr Klimaschutz. Bild: dpa
Die Klimapläne der Bundesregierung stehen schon seit Wochen in der Kritik. Umweltverbänden gehen sie nicht weit genug, Sozialverbände fürchten, sie gingen vor allem zu Lasten der einkommensschwachen Bevölkerungsschichten. Die jetzt vorgelegte Studie des DIW scheint genau dies zu bestätigen.
(WO/dpa)
mehr Beiträge lädt ...
Link zu dieser Seite / Seite empfehlen

Das Wetter in ...