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Wetterbericht Deutschland

Dienstag, 28.01.2020

Turbulentes Wetter

Nasskalt und windig

Die Wetterlage hat sich umgestellt: Tief LOLITA bringt uns ab Dienstag Polarluft. Vor allem in Süddeutschland drohen Sturmböen. Dabei gibt es immer wieder teils kräftige Schauer oder Graupelgewitter. Besonders in den höheren Lagen fällt Schnee. Regional kann es aber auch bis ins Flachland schneien.

Am Dienstag überquert uns die Kaltfront von Tief LOLITA mit kräftigen Regengüssen. Oberhalb von etwa 600 Meter Höhe fällt Schnee. Nach Durchzug des Tiefausläufers entstehen teils kräftige Schauer und Graupelgewitter. Bei Höchstwerten von 5 bis 8 Grad ist besonders in der Südhälfte mit teils schweren Sturmböen von über 90 Kilometer pro Stunde zu rechnen. Abends ziehen dann von Frankreich her neue Niederschläge in den Süden Deutschlands. Sie gehen nachts zum Teil bis ins Flachland in Schnee über.

Am Mittwoch bleibt es recht windig. Dabei ist es verbreitet wechselhaft und besonders in den Mittelgebirgen fällt zeitweise Schnee. Auch im Flachland können sich in kräftigen Schauern mitunter nasse Flocken untermischen. Im Vergleich zum Dienstag ist die Schaueraktivität aber etwas geringer. Mit immer noch ruppigem Nordwestwind strömt kühlere Luft ins Land. Die Höchstwerte erreichen nur noch 3 bis 6 Grad.

In der zweiten Wochenhälfte bleibt uns das wechselhafte und teils stürmische Wetter noch erhalten. Nur an den Temperaturen ändert sich etwas, denn mit einen auf Südwest drehenden Wind fließt mildere Luft zu uns. Die Höchstwerte liegen dann am Rhein schon wieder bei rund 10 Grad.

(Ein Bericht von Sebastian Keßler aus der WetterOnline Redaktion)

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