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WetterTicker - Wetter live verfolgen

16:04
7. Dezember 2022

Kurioses Wetterphänomen
Seltene Schneeringe auf einem Feld

In Kanada haben sich auf einem Feld Tausende Schneeringe gebildet. Diese sind nicht menschengemacht, sondern eine Folge des Wetters.

In der kalten Jahreszeit gibt es viele interessante Wetterphänomene zu beobachten. Nach heftigen Schneefällen, bei denen über 100 Zentimeter Schnee fielen, wurden kürzlich im Süden Ontarios in Kanada seltene Schneeringe gesichtet. Häufig werden diese auch als Schneerollen oder Schneewalzen bezeichnet.

Schneeringe sind relativ selten, weil sie zur Entstehung ganz bestimmte Bedingungen brauchen. Ideal dafür ist eine lockere Schneedecke auf einer weiteren, vereisten Schneedecke darunter. Ausserdem sollte eine glatte Fläche ohne Hindernisse oder Vegetation vorhanden sein, am besten auf einem Hügel.

Um die Rollen in Gang zu setzen, muss zudem der Wind ziemlich stark sein. Zusätzlich sollte die oberste Schneeschicht Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt aufweisen. Bei diesen Bedingungen kann der Schnee vom Wind recht einfach verformt werden, wobei er zum Teil nicht vollständig schmilzt.

Dabei können sogar beachtliche Schneefiguren entstehen, wie die folgenden Fotos zeigen:

09:21
7. Dezember 2022

Kalte Tage
Trend: Erster Schnee bis ins Flachland

Nach einigen sonnigen Tagen auf den Bergen nimmt der Frühwinter zum Wochenende nochmals Anlauf. Zum ersten Mal in diesem Winter können dabei Flocken bis ins Flachland rieseln.

Während in der Höhe zunächst noch viel Sonnenschein und blauer Himmel angesagt ist, hängt über dem Flachland hartnäckige hochnebelartige Bewölkung. Gebietsweise ist auch leichter Niederschlag möglich.

Dabei ist es nachts leicht frostig und tagsüber werden nur zarte Plusgrade erreicht. In den höhergelegenen Tälern können die Werte wegen der klaren Nächte in den zweistelligen Minusbereich sinken.

Wetterlage am FreitagWetterlage am Freitag: Milde und feuchte Mittelmeerluft trifft im Alpenraum auf kalte Polarlauf.

In Richtung Wochenende verabschiedet sich die Sonne überall. Ein Tief nähert sich von den Azoren her und zieht via Iberische Halbinsel und Italien südlich an uns vorbei Richtung Osteuropa. Dieses Tief schaufelt auf seiner Vorderseite feuchte Mittelmeerluft in Richtung Alpen, während ein zweites Tief über Skandinavien eisige Polarluft aus Norden zur Schweiz lenkt.

Im Übergangsgebiet dieser beiden Luftmassen kann es teils anhaltend regnen und schneien. Voraussichtlich erfassen die Niederschläge am Freitagmorgen die Schweiz aus Süden und Westen. Die Schneefallgrenze liegt dann bereits verbreitet unter 1000 Meter, regional auch schon in tiefen Lagen.

Glättegefahr durch gefrierenden Regen

Da die Temperaturen am frühen Morgen wahrscheinlich noch unter null liegen, ist gebietsweise auch gefrierender Regen denkbar. Dies passiert, wenn Regentropfen auf gefrorenen Boden auftreffen und gleich anfrieren. Autofahrer müssen demnach am Freitagmorgen mit glatten Strassen rechnen. Am ehesten davon betroffen sind das westliche und zentrale Mittelland.

WetterRadar zeigt gefrierenden RegenDas WetterRadar zeigt, wie am Freitagmorgen ein Gebiet mit gefrierendem Regen (orange) über das Mittelland zieht. Hier herrscht Glättegefahr.

Am Samstag gibt es voraussichtlich einen neuen Schub Niederschläge, wobei die Schneefallgrenze überall bis in tiefe Lagen sinkt. Der Schwerpunkt des Schneefalls verschiebt sich zunehmend in die Zentral- und Ostschweiz. Am Sonntag flöckelt es vor allem am Alpennordhang noch ein wenig, sonst lassen die Niederschläge überall nach.

So kann es zum dritten Adventswochenende im Flachland das erste Mal weiss werden. Ob und wie viel Schnee ansetzt, ist unsicher. In leicht erhöhten Städten wie St. Gallen oder Appenzell stehen die Chancen auf eine dünne Schneedecke am besten. Auf den Bergen kommen vielfach 10 bis 20 Zentimeter zusammen, im Unterwallis und dem Alpennordhang entlang sind bis zu 50 Zentimeter möglich.

Neuschneemengen bis MontagDas sind die berechneten Neuschneemengen bis Montag. Im Flachland zeigen die Wettermodelle bis zu 10 Zentimeter. Ob es tatsächlich verbreitet weiss wird, bleibt abzuwarten.

Lange bleibt das Wetter aber nicht winterlich. Nach einem kurzen Zwischenhoch mit etwas Sonne zum Wochenstart folgt zur Wochenmitte wohl das nächste Tief mit milderer Luft und Regen.

08:41
7. Dezember 2022

Gesundheitstipp des Tages
3 Übungen zum Training für Zuhause

Home Workout: Fit bleiben kann man auch von zu Hause aus.

Die Kniebeuge stimuliert die Bauch-, Beine- und Gesässmuskulatur. Dabei stehen die Füsse in Schulterbreite, der Rücken ist gerade und das Körpergewicht lastet gleichmässig auf beiden Füssen. Dann beugt man die Knie und bringt den Po so weit wie möglich in Richtung Boden.

Die Knie dürfen nicht vorne über die Füsse ragen. Anschliessend richtet man sich wieder auf. Am besten wiederholt man dies drei Mal in der Minute.

Ratgeber: Arbeiten im HomeofficeMehr erfahren

Die Liegestütze trainiert die Brust- und Armmuskulatur. Dabei liegt man auf dem Bauch und die Hände sind auf Höhe der Brust. Die Beine, der Oberkörper und der Kopf bilden eine möglichst gerade Linie. Während der Armbeuge hält man den Körper auf Spannung und der Blick ist nach unten gerichtet.

Anfänger können während der Übung die Knie auf den Boden ablegen. Die Ausführung ist wie folgt: drei Mal zehn Wiederholungen.

"Plank": Auf dem Bauch liegend sind die Ellenbogen auf Schulterhöhe und die Beine hüftbreit aufgestellt.

Eine weitere Übung nennt sich „Plank“ (auf deutsch: „Brett“). Diese Übung trainiert primär die Bauchmuskulatur, aber auch die Rücken-, Schultermuskulatur, Unter- und Oberarme werden beansprucht. Dabei liegt man auf dem Bauch, die Ellenbogen befinden sich auf Schulterhöhe und die Beine sind hüftbreit aufgestellt.

Dann drückt man sich nach oben und hält für mindestens 20 Sekunden den Körper auf Spannung. Führen Sie diese Übung drei Mal durch.

Home- und Parkbank-Workouts

+ 10
16:23
6. Dezember 2022

Räumung bis Freitag
Calancatal nach Felssturz abgeschnitten

Felssturz CalancaDie einzige Verbindung in das Calancatal ist nach einem Felssturz unterbrochen. - © dpa

Etwa 450 Menschen sitzen im Calancatal fest. Ein Felssturz hat die einzige Strasse ins Tal mit Geröll begraben. Die Aufräumarbeiten laufen.

Im Südbündner Calancatal hat ein Felssturz die Kantonsstrasse zwischen Molina und Grono verschüttet und unpassierbar gemacht. Da dies die einzige Verbindungsstrasse zu mehreren kleinen Ortschaften im Tal ist, sind rund 450 Personen zurzeit von der Aussenwelt abgeschnitten.

WetterRadar CalancatalDas Calancatal liegt auf der Alpensüdseite in Graubünden nahe der Kantonsgrenze zum Tessin.

Der Felssturz ereignete sich bereits am Sonntagmorgen. Wahrscheinlich haben die anhaltenden Niederschläge die Geröllmassen gelöst. Nun haben die Räumungsarbeiten begonnen.

Bis die Strasse wieder passierbar ist, dauert es voraussichtlich noch bis Freitag. So lange sitzen die Menschen im Tal fest. Für Notfälle können die Behörden auf Helikoptertransporte zurückgreifen.

Felssturz CalancaGrosse Geröllbrocken versperren die Strasse. - © dpa

An der gleichen Stelle brach bereits 2007 ein Stück Fels ab. Geologen müssen nun untersuchen, ob noch weitere Steinschläge drohen.

15:13
6. Dezember 2022

Mauna Loa rumort weiter
Vulkanausbruch unterbricht CO2-Messung

Der Mauna Loa auf Hawai spuckt nach wie vor Lava und Asche aus.Der Mauna Loa auf Hawaiis grösster Insel Big Island spuckt nach wie vor Lava und Asche aus. - © dpa

Auf Hawaii hat der Ausbruch des grössten aktiven Vulkans der Welt Folgen für die Wissenschaft. Eine wichtige Messstation auf dem Mauna Loa ist derzeit ausser Betrieb. Forscher hoffen, dass diese Zwangspause nur von kurzer Dauer ist.

Vor rund einer Woche ist der Mauna Loa auf Hawaii, erstmals seit 1984 wieder ausgebrochen. Dort befindet sich eine der wichtigsten Treibhausgas-Messstationen der Welt, das Mauna Loa Observatory. Ein Lavastrom erreichte die Zugangsstrasse dorthin und kappte die Stromversorgung. In der Folge musste die Messstation ihren Betrieb einstellen.

Seit 1958 wird auf dem Mauna Loa die steigende Konzentration des Treibhausgases dokumentiert.Seit 1958 wird auf dem Mauna Loa die steigende Konzentration des Treibhausgases CO2 dokumentiert. - © dpa

Wann der Betrieb wieder aufgenommen werden kann, ist unklar. Nun überlegen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen des Mauna Loa Observatory, ob und wie die Messgeräte geborgen und an einen anderen Ort gebracht werden können. Die Wiederherstellung der Stromversorgung und des Zugangs zum Observatorium kann jedoch noch Monate dauern.

Wichtige Daten des Mauna Loa Observatory

Die Messstation dokumentiert seit mehr als 60 Jahren, wie sich CO2 in unserer Atmosphäre anreichert. Die Station am Hang des Mauna Loa lieferte den ersten Beweis für unseren Fussabdruck in der Atmosphäre. Der Forschungsstandort eignete sich bisher besonders gut, weil er sich in grosser Höhe umgeben von wenig Vegetation und nahezu frei von jeglichen Umwelteinflüssen befindet.

Keelin-KurveDie CO2-Kurve von der Messstation Mauna Loa ist die längste Datenreihe zum Treibhauseffekt. Sie zeigt die Anzahl der monatlich gemittelten CO2-Teilchen pro eine Million Luftteilchen (ppm) der vergangenen Jahre. - © NOAA

Weil die Daten seit Jahrzehnten registriert werden, stellt eine vorübergehende Unterbrechung kaum ein Problem dar. Auch eine Lücke von einem Jahr würde keine grosse Rolle spielen. Dies liegt auch daran, dass die Forschung auf die Daten anderer Messstationen zurückgreifen kann. Von ihnen gibt es inzwischen Hunderte auf der Welt, unter anderen in der Antarktis oder auf den Azoren.

Welche Treibhausgase gibt es? Lesen Sie auch

Die Messungen am Mauna Loa sind jedoch einzigartig. Es ist die längste kontinuierliche und detaillierte Aufzeichnung. Erst zweimal in der Geschichte des Observatoriums wurden Messungen unterbrochen: In den 1960er-Jahren erzwangen Budgetkürzungen eine mehrmonatige Schliessung. Beim letzten Ausbruch des Mauna Loa im Jahre 1984 gingen die Messungen ebenfalls in eine Pause.

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