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WetterTicker - Wetter live verfolgen

08:46
30. September 2022

14-Tage-Wetter
Nächste Woche kommt der goldene Oktober

Hochdruckwetter über EuropaIn der kommenden Woche dehnt sich ein Hochdruckgebiet bis nach Mitteleuropa aus.

Das nasse und kühle Wetter ist bald Geschichte. Ein Hoch übernimmt die Wetterregie und sorgt für goldenes Oktoberwetter.

Am Samstag streift uns von Westen ein Regengebiet und bringt auf der Alpennordseite nochmals einige Regenschauer. Die Luft ist aber bereits spürbar wärmer als in der vergangenen Tagen. Somit steigt die Schneefallgrenze in den Alpen bis gegen 2500 Meter an. Im Flachland gibt es mit auffrischendem Westwind 15 bis 18 Grad.

Der Sonntag ist eine Spur freundlicher. Nur noch im Osten und Norden des Landes fallen einige Regentropfen. Vom Genfersee bis ins Tessin scheint häufig die Sonne. Die Temperaturen steigen weiter an und erreichen im Norden bis 20 Grad. Im Tessin zeigt das Quecksilber rund 23 Grad an.

Die neue Woche startet am zentralen und östliche Alpennordhang mit Wolkenresten und letztem Regen. Danach erfolgt ein rascher Übergang zu sonnigem Wetter. Im Westen und Süden der Schweiz zeigt sich die Sonne bereits am Vormittag. In Bern und Basel können am Nachmittag bis 21 Grad erwartet werden. In Locarno klettert das Quecksilber bis auf 24 Grad. Auch in der Höhe wird es mild: Auf 2000 Meter gibt es angenehme 14 Grad. Die Frostgrenze steigt sogar auf 4000 Meter an.

Es wird wieder milder.Temperaturhöchstwerte für kommenden Dienstag für ausgewählte Schweizer Städte.

Im weiteren Wochenverlauf zieht das Hoch weiter nach Südosteuropa. Es verbindet sich allerdings mit einem weiteren Hoch über dem Atlantik, wodurch eine sogenannte Hochdruckbrücke entsteht. Somit gibt es bis mindestens nächstem Freitag freundliches und trockenes Wetter. Über dem Flachland liegen am Vormittag zeitweise Nebel- oder Hochnebelfelder. Diese lösen sich tagsüber grösstenteils auf.

In den Alpen herrscht bei viel Sonnenschein und warmen Temperaturen ideales Ausflugswetter zum Wandern oder Biken. Zudem gibt es bei dieser trockenen Luft eine ausgezeichnete Fernsicht.

Ob uns der Altweibersommer auch über das folgende Wochenende erhalten bleibt, ist noch unsicher. Tendenziell sind die Chancen aber dafür nicht so schlecht.

Was ist der goldene Oktober?Mehr erfahren
06:37
30. September 2022

Video vom Wirbelsturm
Tornado und Überschwemmungen bei Rom

In der Nähe von Rom wirbelt ein Tornado In der Nähe von Rom bringt ein Tornado Schäden. - © Alexnal

Ein Tornado hat am Donnerstagnachmittag die Provinz Latina zwischen Rom und Neapel heimgesucht. Neben dem Wirbelsturm gab es kräftige Gewitter, die zu Überschwemmungen geführt haben.

Eine sogenannte Superzelle ist über die südliche Region Latium in Italien hinweggezogen. Die Königin der Gewitterwolken brachte neben kräftigen Regenfällen, Hagel und starken Windböen auch einen Tornado hervor.

Dieser sorgte für immense Schäden wie abgebrochene Bäume und Strassenschilder, zudem zerstörte er vor allem Ställe sowie landwirtschaftliche Einrichtungen. Verletzt worden ist nach aktuellem Stand niemand.

Auch danach zogen weitere schwere Gewitter über die gleiche Region. In der Folge schossen Flüsse aus Schlamm, Steinen und Schutt über die Strassen.

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14:39
29. September 2022

Hurrikan trifft US-Küste
Florida: IAN mit historischen Schäden

Diese Häuser in Fort Myers Beach sind komplett zerstört.Diese Häuser in Fort Myers Beach sind komplett zerstört. - © dpa

Mit extremen Orkanböen, Starkregen und Sturmfluten ist Hurrikan IAN auf die Westküste Floridas getroffen. Es ist für Florida einer der stärksten Hurrikans der Geschichte. Der Gouverneur spricht von einem nie dagewesenen Ausmass.

Mit Windgeschwindigkeiten von knapp 250 Kilometer pro Stunde und sintflutartigen Regenfällen hat Wirbelsturm IAN vom Golf von Mexiko aus Florida erreicht. IAN lag dabei nur knapp unterhalb der Schwelle zur höchsten Hurrikan-Kategorie.

Schäden durch Hurrikan IAN

+ 11

Der Hurrikan dürfte damit in die Liste der fünf schwersten Hurrikans in Florida kommen. Die bisher bekannten Schäden sind insbesondere in den Küstenregionen immens. So ist eine Straße bei Sanibel komplett weggebrochen.

In zahlreichen Städten an der Westküste stand das Wasser zum Teil bereits meterhoch, unter anderem in Fort Myers Beach, Cape Coral und Naples. Autos und teils sogar ganze Häuser trieben durch die Fluten:

Mehr als 2,5 Millionen Haushalte waren in der Nacht zeitweise ohne Strom. Die Behörden rechnen mit schweren Schäden an der Infrastruktur und den Kommunikationsleitungen. Die Einwohner wurden eindringlich gewarnt, auch weiterhin ihre Häuser nicht zu verlassen.

Über Land schwächt sich der Hurrikan zwar zunehmend ab. In der Nacht zum Donnerstag (Ortszeit) erreichte der Wind aber selbst im Landesinneren Floridas noch Geschwindigkeiten von über 150 Stundenkilometer. Das WindRadar zeigt, wie IAN über Florida hinweggezogen ist:

Besondere Gefahr geht weiterhin von heftigen, mit starken Gewittern durchsetzten Regenfällen aus, die den Wirbelsturm auf seiner Zugbahn begleiten.

Zudem gibt es Meldungen von Tornados, die sich in Zusammenhang mit dem Hurrikan gebildet und zusätzliche Schäden verursacht haben.

Lexikon: So entsteht ein HurrikanMehr erfahren

Nach derzeitigem Stand wird der Wirbelsturm zunächst Florida weiter überqueren und anschliessend vor der Ostküste der USA über dem Atlantik als tropischer Sturm noch ein Stück weiter nach Norden ziehen.

Dann soll er etwa im Bereich von South Carolina erneut auf Land treffen. Auch in diesen Gebieten drohen Schäden durch nach wie vor sehr stürmischen Wind und Überflutungen durch starke Niederschläge.

(WO/dpa)

12:03
29. September 2022

Berg- und Wochenendwetter
In einer Region sonnig und trocken

Karte mit Bergwetter am WochenendeWindiges Bergwetter steht am Wochenende bevor. Die Grafik zeigt die Verhältnisse in verschiedenen Höhenlagen für den Samstag.

Das erste Oktoberwochenende verspricht in allen Höhenlagen deutlich wärmer zu werden. Zudem zeigt sich vielerorts wieder mehr die Sonne. Aber nicht überall kommt man trocken davon.

Der Oktober startet am Wochenende schon deutlich wärmer als der September endet. Die nasskühle Wetterphase neigt sich allmählich dem Ende zu. Einwandfreies Berg- und Wanderwetter gibt es allerdings noch nicht. Der goldene Oktober lässt vorerst noch auf sich warten.

Auf die frischen letzten Tage folgt ab Freitag eine Erwärmung. Auch die anhaltenden Niederschläge werden vorübergehend weniger. Der Samstag beginnt zunächst verbreitet trocken. Schon in den Vormittagsstunden trifft aber eine Wetterfront aus Nordwesten ein.

WetterRadar: Regenfront zieht aufMehr erfahren

Damit ziehen entlang des Alpennordhangs einige Schauer durch. Die Schneefallgrenze pendelt dabei um 2600 Meter. Auf den Bergen ist auch kräftiger bis stürmischer Westwind mit dabei. Selbst im Jura pfeift der Wind mit Spitzen um 90 Kilometer pro Stunde.

Windschwach bleibt es allerdings südlich des Alpenhauptkamms. Dort verläuft der Tag weitgehend trocken mit etwas Sonnenschein.

Wetterkarte mit einem Hoch und einem Tief.Durch die enge Drängung der Isobaren (Linien gleichen Luftdrucks) zwischen einem Hoch und einem Tief wird die Luft beschleunigt. Wir spüren das als kräftigen bis stürmischen Wind.

Auch am Sonntag sind die Sonnenkönige auf der Alpensüdseite zu Hause. Dort scheint für einige Stunden lang die Sonne. Am Nachmittag gibt es zudem in der Westschweiz ein paar Lichtblicke. Sonst bleibt es meist grau und es regnet immer wieder.

Wetterkarte mit Temperaturen für SonntagDie Höchstwerte für Sonntag im Alpenraum liegen verbreitet wieder um 20 Grad.

Der Wind greift auch am Sonntag ins Wettergeschehen ein. Auf exponierten Lagen, im Jura sowie im Schweizer Mittelland frischt er ordentlich auf. Stürmische Böen über 70 Stundenkilometer sind lokal mit von der Partie. Durch den kräftigen Wind verstärkt sich das Temperaturempfinden zusätzlich. Eine dickere Jacke, Handschuhe sowie eine Haube sollten bei Wanderungen mit im Rucksack sein.

16:55
28. September 2022

Überflutungen möglich
Erhöhte Unwettergefahr am Mittelmeer

In den angrenzenden Ländern des zentralen Mittelmeers sind am Donnerstag Unwetter möglich.In den angrenzenden Ländern des zentralen Mittelmeers sind am Donnerstag Unwetter möglich.

Die Unwettersaison im Mittelmeer ist weiterhin im vollen Gange. Am Donnerstag brauen sich neue schwere Gewitter mit teils sintflutartigem Starkregen zusammen. Es besteht die Gefahr von Überschwemmungen.

Besonders zwischen Sardinien und den Regionen Latium und Kampanien an der Westküste Italiens drohen heftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen. Im Gebiet um Neapel berechnen die Wettermodelle mehr als 100 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden.

Durch die extremen Regenfälle sind Überflutungen möglich. Keller und Unterführungen können volllaufen und Flüsse kurzzeitig über die Ufer treten.

Unsere WetterRadar-Vorhersage zeigt, wie sich zahlreiche Gewitter am Donnerstagnachmittag bilden.Unsere WetterRadar-Vorhersage zeigt, wie sich zahlreiche Gewitter am Donnerstagnachmittag bilden.

Bereits am Wochenende gab es schon Überflutungen durch heftige Gewitter mit Starkregen. Am meisten hat es in der Bucht von Neapel geregnet. So wurden auf Capri innerhalb von 12 Stunden rund 70 Liter pro Quadratmeter gemessen. Auf der Insel Ponza waren es sogar 135 Liter.

Höhere Unwettergefahr durch warmes Mittelmeer

Die Wassertemperaturen des Mittelmeers liegen zwischen Italien und Sardinien um 25 Grad. Die Unwettergefahr nimmt aufgrund der hohen Wassertemperaturen zu, da mehr Wasser verdunstet. Im Sommer war das Wasser des Mittelmeers sogar noch wärmer.

Das Wasser befindet sich unsichtbar als Wasserdampf in der Luft. Je höher der Wasserdampfgehalt der Luft ist, desto mehr Energie steht möglichen Schauern und Gewittern zur Verfügung. Insbesondere die Gefahr von sintflutartigem Starkregen nimmt deutlich zu.

Vor wenigen Tagen: Unwetter in ItalienLesen Sie auch
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