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WetterTicker - Wetter live verfolgen

13:25
6. Februar 2023

14-Tage-Wetter
Betonhoch bringt viel Sonnenschein

Bis übers kommende Wochenende hinaus übernimmt Sonnenschein die Regie am Himmel. Einzig über dem Mittelland liegt morgens vielfach eine Hochnebeldecke.

Hoch ELISABETH bestimmt in den kommenden Tagen unser Wetter: Dabei scheint in den Alpen und im im Süden häufig die Sonne. Mitte der Woche ziehen im Tessin vorübergehend hohe Wolkenfelder auf. Es bleibt aber trocken.

In den Bergen herrschen perfekte Wintersportbedingungen mit einer guten Fernsicht. Die Lawinengefahr nimmt von Tag zu Tag weiter ab. Auf 2000 Meter Höhe zeigt das Quecksilber tagsüber minus 5 Grad an.

So frostig wird es am Mittwoch frühMehr erfahren

Auf der Alpennordseite bilden sich nahe von Flussläufen und Seen häufig Nebelfelder aus. Die Auflösungschancen des Nebels steigen mit der immer kräftiger werdenden Februarsonne in der zweiten Wochenhälfte an. Die Tiefstwerte liegen in Bern und in Zürich bei frostigen minus 3 Grad. Tagsüber werden 3 Grad in der Ostschweiz und bis zu 6 Grad am Genfersee erreicht.

Am kommenden Wochenende erreicht schon das nächste Hochdruckgebiet die Schweiz. Die Sonne dominiert weiterhin das Wettergeschehen. Im Mitteland lösen sich morgendliche Nebelfelder rasch auf und machen der Sonne Platz.

TemphöchstwerteTemperaturhöchstwerte am nächsten Sonntag.

Die Temperaturen steigen markant an und erreichen im Flachland rund 8 und im Tessin bis 12 Grad. Auch in der Höhe wird es milder. Die Frostgrenze steigt auf rund 2500 Meter an. Damit setzt an sonnigen südexponierten Lagen langsam die Schneeschmelze ein.

Auch in der darauffolgenden Woche ändert sich wenig an der Wetterlage. Das sonnige und warme Wetter bleibt uns bis über die Monatsmitte hinaus erhalten. Somit wird das Schneedefizit in den Alpen immer grösser und die Waldbrandgefahr auf der Alpensüdseite steigt weiter an.

Hier spielt die Wettermusik in EuropaMehr erfahren
08:30
6. Februar 2023

Schnee am Strand
Wintereinbruch in Südosteuropa

Ein Wintereinbruch hat auf dem Balkan und in Griechenland Schäden verursacht. Nach massiven Schneefällen waren einige Orte von der Aussenwelt abgeschnitten. Teilweise wurde es sogar direkt am Meer weiss.

Heftige Schneefälle, Lawinen und Sturmböen haben am Wochenende in einigen Berg- und Küstenregionen Südosteuropas Schäden angerichtet und grosse Verkehrsbehinderungen verursacht. Im Norden Griechenlands wurde es bis zu den Stränden teilweise weiss, wie das folgende Video von der Halbinsel Chalkidiki zeigt. In Athen rieselten ebenfalls Schneeflocken.

Schneepflüge und Räumdienste waren vor allem in den Regionen Zentralmazedonien und Attika im Dauereinsatz. Auf einigen höher gelegenen Strassen galt sogar Schneekettenpflicht. Streckenweise wurden auch Strassen und Brücken gesperrt.

Mittlerweile hat der Wintereinbruch auch die Türkei erreicht. In Istanbul wurden wegen des Schneesturms Fahrten mit Rollern oder Motorrädern bis auf Weiteres verboten. Für grosse Teile des Landes gilt eine Unwetterwarnung.

Stromausfälle und umgerissene Bäume

Im Süden Serbiens führten die starken Schneefälle zu Strassensperren und Stromausfällen. Im Gebiet zwischen Novi Pazar und Sjenica evakuierte die Polizei die Bewohner mehrerer abgeschnittener Dörfer. Hier ein Video vom Schneechaos bei Sjenica:

In der Umgebung der Stadt Cacak blieben 2000 Haushalte ohne Elektrizität, weil unter der Schneelast umgeknickte Bäume auf die Strommasten fielen.

In den rumänischen Karpaten beschädigte eine Lawine eine Schutzhütte. Menschen wurden dabei nicht verletzt. Dutzende Personen blieben aber wegen der anhaltenden Schneefälle in der Capra-Hütte nahe der Stadt Curtea de Arges eingeschlossen. Am Sonntag brachten Einsatzkräfte die Gestrandeten in Sicherheit.

In Kroatien und Montenegro hinterliessen Sturmböen Schäden in mehreren Landesteilen, vor allem entlang der Adria-Küste. Die starke Bora entwurzelte Bäume und beschädigte Hausdächer. Mehrere Menschen erlitten Verletzungen.

An der Adriaküste wurden teilweise Böen von über 100 Kilometer pro Stunde gemessen. So meldete Split-Marjanrjan eine orkanartige Böe von 115 in Dubrovnik waren es 113 Kilometer pro Stunde.

Frost fast am ganzen Mittelmeer

Die Schneefälle halten in Kleinasien an, wie im WetterRadar zu sehen ist. Auch in Osteuropa und auf dem Balkan schneit es hin und wieder. Dazu breitet sich kalte Festlandluft fast im ganzen Mittelmeerraum aus. Verbreitet ist mit Nachtfrost zu rechnen.

Nachtfrost am Mittwochmorgen im MittelmeerraumSo kalt kann es am Mittwochmorgen im Mittelmeerraum werden, wie unser TemperaturRadar zeigt.

Tagsüber werden meist nur einstellige Plusgrade erreicht. So steigen die Temperaturen zur Wochenmitte in Istanbul auf maximal 2 Grad, in Athen auf 5 Grad und in Palermo sowie in Rom auf maximal 10 Grad. In Südspanien hält sich dagegen die Frühlingsluft. Dort ist es mit Höchstwerten um 15 Grad am wärmsten.

WindRadar: Sturmgefahr am MittelmeerMehr erfahren

(WO/dpa)

06:52
6. Februar 2023

Tote und grosse Schäden
Verheerendes Erdbeben erschüttert Türkei

BebenWie im WetterRadar zu sehen ist, machen Schnee, Regen und Kälte den von den Erdstössen betroffenen Regionen zusätzlich zu schaffen.

Ein verheerendes Erdbeben hat in der Nacht den Südosten der Türkei erschüttert. Zwei heftige Erdstösse der Stärke 7,9 und 7,4 hinterliessen enorme Zerstörungen, über 200 Menschen kamen ums Leben.

Zwei gewaltige Erdstösse haben am frühen Montagmorgen im Südosten der Türkei grosse Schäden angerichtet. Das Epizentrum lag nach Angaben des Geoforschungszentrums Potsdam in beiden Fällen nahe der Stadt Gaziantep unweit der Grenze zu Syrien. Die Beben der Stärke 7,9 und 7,4 ereigneten sich um 2:17 Uhr und 2:28 Uhr MEZ in nur 10 Kilometer Tiefe.

Behördenangaben zufolge sind mehrere Provinzen betroffen, viele Gebäude sind eingestürzt. Aus dem ganzen Land wurden Rettungsteams zusammengezogen. Inzwischen kam es zu Dutzenden teils starken Nachbeben. Ersten Meldungen zufolge kamen bei den Beben in der Türkei und Syrien mehr als 200 Menschen ums Leben, Hunderte wurden verletzt.

BebenErste Bilder aus der Katastrophenregion zeigen verheerende Schäden und verzweifelte Menschen. - © dpa

Auch der Nordwesten Syriens war von dem Erdbeben stark betroffen. Im Grenzgebiet zur Türkei stürzten zahlreiche Gebäude ein, Menschen wurden unter Trümmern begraben. Das genaue Ausmass der Katastrophe ist noch nicht absehbar. Viele Menschen mussten die Nacht- und Frühstunden trotz Schnee, Regen und Kälte im Freien verbringen.

(WO/dpa)

16:15
5. Februar 2023

Feuer im Winter
Waldbrand in Südtirol

Schreckmoment in Südtirol: Ein Waldbrand hat sich rasend schnell ausgebreitet. Die Flammen waren kilometerweit zu sehen und der Rauch drückte ins Tal.

Am Samstagnachmittag wurde in Südtirol bei Meran ein Grossalarm ausgelöst. Oberhalb der Ortschaft Marling kam es am Marlinger Berg zu einem grossen Waldbrand. Sogar einige Anwohner mussten evakuiert werden, da diese zu nah am Wald wohnten.

Bilder aus den sozialen Netzwerken zeigen die Flammen und Glutnester, die sogar aus grosser Entfernung zu erkennen waren. Mindestens 50 Hektar Wald waren betroffen. Wir berichten von der aktuellen Lage:

Die rund 15 Feuerwehren aus der gesamten Umgebung werden von der Bergrettung und dem Weissen Kreuz unterstützt. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da das Gelände aufgrund der steilen Hanglage bei Dunkelheit für die Helfer eine Gefahr darstellte. Seit Sonntag früh kämpfen Hubschrauber gegen den Waldbrand. Über die Ursache ist derzeit noch nichts bekannt, die Polizei ermittelt.

Waldbrände so früh im Jahr treten immer mal wieder auf, dies gilt insbesondere nach sehr trockenen Wochen im Winter. Nicht selten werden die Feuer bei Föhnsturm angefacht.

Vor einem Jahr: Grosser Waldbrand in der Schweiz

In der Schweiz ist es im vergangenen Jahr im März zu einem grossen Waldbrand gekommen. Betroffen war im Tessin ein Gebiet oberhalb von Verdasio im Centovalli, wo mehr als 50 Hektar Wald in Flammen standen. Das entspricht einer Fläche von rund 70 Fussballfeldern.

Auch in Italien gab es damals aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit mehrere Waldbrände. In der Provinz Belluno in Venetien frassen sich die hohen Flammen rasant durch die Vegetation und bildeten eine grosse Brandlinie.

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10:25
5. Februar 2023

Milde Alpensüdseite
Frühlingsgefühle bei über 20 Grad

TemperaturRadar von Samstagmittag für das TessinGrosse Temperaturunterschiede zeigt das TemperaturRadar für Samstagmittag. Während in den Alpentälern nur zarte Plusgrade herrschten, stieg das Thermometer im Tessin auf frühlingshafte Werte.

Am Samstag sind besonders im Tessin Frühlingsgefühle aufgekommen. Regional wurde die 20-Grad-Marke überschritten. Auch in der benachbarten Lombardei war es ähnlich warm.

Der Frühling hat am Samstag an der Alpensüdseite angeklopft. An zwei Wetterstationen stieg das Quecksilber knapp über 20 Grad hinauf, wie das TemperaturRadar zeigt. Auf engem Raum gab es somit grosse Temperaturunterschiede, wie an den Farbverläufen zu erkennen ist.

Während die vergangenen Tage nördlich der Alpen oft trüb und nass verliefen, zeigte sich südlich des Alpenhauptkamms häufig die Sonne. Auch am Samstag gab es im Tessin beinahe strahlenden Sonnenschein mit nur wenigen harmlosen Wolkenfeldern.

Webcambild von Ascona-Locarno von SamstagmittagDer Blick zeigt von Ascona-Locarno über den Lago Maggiore. - © Roundshot.com

Neben der immer stärker werdenden Sonne war starker Wind für den Temperaturanstieg in dieser Region verantwortlich. Auf den Bergen pfiff dieser mit Böen über 100 Kilometer pro Stunde, in den Tälern an der Alpensüdseite äusserte sich dieser als Nordföhn. Windspitzen zwischen 50 bis knapp 70 Stundenkilometer verzeichneten die dortigen Wetterstationen.

In folgender Tabelle sind die Höchstwerte vom Samstag an ausgewählten Orten aufgelistet:

OrtSeehöheHöchstwert
Bellinzona (TI)226 m20,2 °C
Ascona (TI)205 m20,1 °C
Isole di Brissago (TI)200 m19,6 °C
Locarno-Monti (TI)366 m19,5 °C
Stabio (TI)353 m18,9 °C
Lugano (TI)273 m18,3 °C
Biasca (TI)278 m17,9 °C

Höchstwerte um 20 Grad kommen in dieser Region zu dieser Jahreszeit immer wieder mal vor. Ende Jänner des vergangenen Jahres wurden vergleichbare Werte gemessen. Am 3. Februar 2020 gab es beispielsweise schon einmal 23 Grad in Ascona.

Ähnlich warm war es am Samstag auch in der benachbarten Lombardei. Am Flughafen Mailand-Malpensa, etwa 40 Kilometer nordwestlich von Mailand, wurden 22,1 Grad gemessen. Damit war es im Norden Italiens wärmer als auf Sizilien oder Sardinien.

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