Die Schweiz kämpft derzeit mit einer aussergewöhnlichen Trockenheit. Nach dem niederschlagsarmen Mai und Juni geht es auch in den nächsten Tagen heiss und in den meisten Regionen trocken weiter.
Die Folgen sind inzwischen deutlich sichtbar. Die Waldbrandgefahr ist fast im ganzen Land erheblich bis gross. Im Wallis und im Churer Rheintal ist die Lage besonders angespannt – dort herrscht stellenweise sogar sehr grosse Gefahr.
Feuerverbot in einigen Kantonen
Deshalb gilt in den Kantonen Wallis, Tessin und in Teilen von Graubünden ein absolutes Feuerverbot. Die ausgetrocknete Vegetation wirkt wie Zunder. Schon ein kleiner Funke kann einen Brand auslösen.
Auch Flüsse und Seen leiden unter der anhaltenden Trockenheit. Vielerorts führen sie deutlich weniger Wasser als sonst. Der Bodensee hat für diese Jahreszeit sogar einen Rekordtiefstand erreicht. Eine spürbare Entspannung ist vorerst nicht in Sicht.