Heftige Gewitterstürme haben am Mittwochabend weite Teile Frankreichs getroffen. Besonders betroffen waren Paris und die Normandie – mit teils dramatischen Folgen.
Starke Gewitter haben am Mittwochabend in Frankreich etliche Schäden hinterlassen. Dabei kamen zwei Menschen ums Leben, darunter ein zwölfjähriger Junge. 100.000 Haushalte waren zeitweise ohne Strom. Die Rettungskräfte waren im Dauereinsatz.
Regenfluten in Paris
Allein in und rund um Paris entwurzelten schwere Sturmböen viele Bäume. Starkregen führte zu Überflutungen. Die Wassermassen drangen ins Parlamentsgebäude und in viele Metrostationen ein.
In der Normandie, im Departement Eure, stürzte der Glockenturm einer Kirche ein. In Loir-et-Cher knapp 200 Kilometer südöstlich von Le Mans knickten fünf Strommasten unter der Gewalt des Windes um.
Die Gewitter brachten eine deutliche Abkühlung. Zuvor waren in Zentralfrankreich und im Grossraum Paris Spitzenwerte von 35 bis 40 Grad gemessen worden.