Heute wird es nicht nur wieder heiss, sondern auch sehr turbulent. Ab dem Spätnachmittag zieht von Frankreich eine Kaltfront auf, die es in sich hat: Obwohl sie nur ganz vereinzelt Schauer oder Gewitter bringt, frischt der Wind plötzlich stürmisch auf. Verbreitet drohen dann sogar Sturmböen.
Wichtig zu wissen:
Dürregeschwächte Äste und Bäume brechen schneller ab als gesunde. Am besten Wälder und Bäume heute meiden und im Garten oder auf dem Campingplatz alles "sturmfest" machen.
Die teils extreme Trockenheit verschärft die Lage zusätzlich. Der Wind kann grosse Mengen Staub aufwirbeln und die Wald- und Vegetationsbrandgefahr bleibt sehr hoch. Schon ein kleiner Funke reicht - und ein Feuer kann sich wegen der starken Böen rasend schnell ausbreiten.
Los geht es über dem Jura, wo am Nachmittag urplötzlich Schauer aufziehen, die vereinzelt von Blitz und Donner begleitet werden. Im Mittelland bleibt die Gewittergefahr dagegen gering. Dafür drohen nördlich des Alpenkamms für ein bis zwei Stunden verbreitet teils schwere Sturmböen, zuletzt im Appenzellerland, wo die Front erst zum Sonnenuntergang ankommt.
Markanter Temperatursturz innert Minuten
Ausser mit Sturmböen macht sich die Kaltfront vor allem durch einen markanten Temperatursturz bemerkbar. Aus teils über 35 Grad vor der Front werden innert Minuten kaum noch 25 Grad. Südlich des Alpenhauptkamms merkt man dagegen von alledem fast nichts. Dort ziehen nur ein paar lockere Wolkenfelder durch.