Dabei drohen Orkanböen über 200 Kilometer pro Stunde, rund 10 Meter hohe Wellen und heftige Regenmengen von bis zu 1000 Litern pro Quadratmeter. Das ist extrem viel. Dadurch sind massive Überschwemmungen und Erdrutsche zu befürchten.
Das WindRadar zeigt den Taifun, der sich nun in Richtung Taiwan bewegt.
Der Taifun hat einen Durchmesser von rund 1000 Kilometern, was für einen Wirbelsturm ungewöhnlich groß ist. Deshalb kann er beim Überqueren der Insel sehr lange Regen bringen, was auch die grossen Regenmengen erklärt.
Supertaifune zählen zu den stärksten tropischen Wirbelstürmen weltweit und entsprechen einem Hurrikan der höchsten Kategorie 5.
In den vergangenen Tagen hat der Sturm bereits die Inselgruppe Marianen getroffen. Dort wurden Böen über 300 Kilometer pro Stunde gemessen und zahlreiche Gebäude zerstört.
Ein Grund für die vielen starken Taifune könnte El Niño sein, der eine Erwärmung des Meerwassers im östlichen Pazifik zur Folge hat. Während El Niño steigt generell die Wahrscheinlichkeit für kräftige Wirbelstürme im Pazifik.