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Sternschnuppen gucken - Perseiden kurz vor Höhepunkt

18:55
7. August 2022

Sternschnuppen gucken
Perseiden kurz vor Höhepunkt

Ein Blick in den Sternenhimmel lohnt sich.© Thorsten Brehme

Zur Freude aller Nachtschwärmer sind in diesen Tagen viele Sternschnuppen zu sehen. Mit dem Maximum der Perseiden am 12. August flitzen sogar bis zu 100 pro Stunde über den Nachthimmel. Die Wetteraussichten sind dafür vielversprechend, es gibt jedoch auch einen Störfaktor.

Kurz vor dem Höhepunkt des Meteorstroms der Perseiden sind in den kommenden Nächten die Bedingungen, zahlreiche Sternschnuppen zu erhaschen, günstig. Bei meist wolkenfreiem Himmel huschen im besten Fall Dutzende Schnuppen über den Nachthimmel. Mit Tiefstwerten um 10 Grad besonders in der Nordhälfte bleibt es jedoch recht frisch.

Zum Maximum des Perseidenschwarms in der Nacht zum 13. August sind die Nächte dagegen deutlich wärmer. Zudem zeigt sich der Himmel auch in der neuen Woche oft sternenklar. Genau zum Höhepunkt wird die Sicht allerdings durch das grelle Licht des Vollmondes getrübt.

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Bei Vollmond steht der Mond von der Erde aus gesehen der Sonne gegenüber und erscheint auch in den Nächten davor und danach mehr oder weniger "voll". So kann die Sicht auf die Sternschnuppen trotz optimalen Wetters eingeschränkt sein.

Tipp: Lichtarmen Platz suchen

Um weitere störende Lichtquellen auszuschließen, sollte man daher am besten von der Stadt auf das Land fahren und sich auch dort fernab von Ortschaften aufhalten. Die beste Sicht hat man von unbewaldeten Bergkuppen aus.

Fototipps für Sternschnuppen

+ 6

Von etwa 23 Uhr abends bis 3 Uhr morgens ist die dunkelste Phase der Nacht, dann sind die Bedingungen am besten.

Staubteilchen verglühen und ziehen Leuchtspur

Ursache für das nächtliche Schauspiel am Himmel ist die Staubfahne des Kometen "Swift-Tuttle", welche die Erde jedes Jahr im August durchquert. Wenn die nur Millimeter großen Staubkörnchen mit einer Geschwindigkeit von 60 Kilometer pro Sekunde auf die oberen Schichten der Erdatmosphäre treffen, werden sie urplötzlich abgebremst und bis zur Weißglut erhitzt. Dann verglühen die Teilchen in Bruchteilen von Sekunden und malen ihre leuchtende Spur in den Nachthimmel.

Die Sternschnuppen scheinen dabei aus dem Sternbild des Perseus zu kommen. Deshalb werden sie Perseiden genannt. Dieses Sternbild kann man nach Einbruch der Dunkelheit am Nordosthimmel entdecken. Das Sternbild Cassiopeia (“Himmels-W”) oberhalb des Perseus hilft bei der Orientierung. Die Sternschnuppen können sich aber am ganzen Himmel ausbreiten.

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