Nach Adelboden finden am kommenden Wochenende die nächsten Weltcup-Rennen auf Schweizer Boden statt. Am Lauberhorn in Wengen starten die Ski-Cracks am Freitag mit dem Super-G. Am Samstag findet die Abfahrt statt, am Sonntag der Slalom.
Nach aktuellem Stand sehen die Wetterprognosen für die Rennen grundsätzlich ganz passabel aus. Vor allem der Wind könnte aber zum Problem werden.
Lokales Windphänomen
Ab Freitag stellt sich nämlich eine Südstaulage ein. Auf der Nordseite des Dreigestirns Eiger-Mönch-Jungfrau kann es dabei zu einem lokalen Windphänomen kommen, dem sogenannten Guggiföhn. Dabei handelt es sich um eine räumlich eng begrenzte Ausprägung des Südföhns.
Der Wind überströmt von Südosten her das Jungfraujoch und stürzt über dem Guggigletscher in die Tiefe. In der Verlängerung befindet sich die Kleine Scheidegg, die Wengernalp und das Lauberhorn, wo bei entsprechender Intensität Sturmböen auftreten können.
Noch ist unklar, ob der Guggiföhn tatsächlich durchbricht. Der dafür notwendige Druckgradient über den Alpen ist nur mässig stark und auch beim Höhenwind stimmen Stärke und Richtung nicht ganz.