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Schwere Schäden nach Murenabgang

Schwere Schäden durch eine Schlammlawine in Flattach im Mölltal in Kärnten. Bild: extremwetter.tv
Nach den massiven Regenfällen und Murenabgängen in Österreich geht das große Aufräumen voran. Dabei werden erst jetzt die immensen Schäden sichtbar. Besonders schwer sind sie im Mölltal in Kärnten. In Flattach verwüstete eine Schlammlawine mehrere Wohnhäuser, auch eine Kirche wurde in Mitleidenschaft gezogen.
Insgesamt normalisiert sich die Lage in den meisten von den Unwettern zuletzt stark betroffenen Gebieten merklich. In den österreichischen Teilen Tirols ging die Lawinengefahr zurück, auch einige Straßensperren konnten landesweit aufgehoben werden. Auch im Salzburger Land nutzten die Einsatzkräfte die gute Witterung für Aufräumarbeiten. Alleine im Gasteinertal und im Raurisertal waren jeweils Hunderte Hänge abgerutscht.
In vielen Orten sind die Aufräumarbeiten in vollem Gange. Bild: extremwetter.tv
Die vergangenen Tage waren für die Einsatzkräfte in Österreich ein Kraftakt. Bis Dienstag halfen allein in Kärnten 9500 freiwillige Helfer der Feuerwehren bei mehr als 1200 Einsätzen. Das Land Tirol geht nach ersten Schätzungen bereits von zehn Millionen Euro Schaden durch die Unwetter der vergangenen Tage aus.
In den Hochlagen der Südalpen liegen inzwischen zwei bis fünf Meter Schnee. Unser WetterReporter berichtet aus Sulden in Südtirol. In dem 1900 Meter hoch gelegenen Bergdorf Sulden in den Ortler Alpen sind mehr als 1,50 Meter Neuschnee gefallen.
(WO/dpa)
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