Für Mitte Januar liegt eher wenig Schnee auf den Bergen. Im Tessin und in Graubünden liegt nur rund 40 Prozent der Schneemenge, die sich aus dem Mittel der letzten 30 Jahre ergibt. Am Alpennordhang sind es immerhin rund 70 Prozent.
Zudem ist zur Enttäuschung von Schneefans abgesehen von den Südalpen bis auf Weiteres nicht mit einem nennenswerten Nachschub der weissen Pracht zu rechnen.
Zunächst sorgt ein riesiges blockierendes Hochdruckgebiet über Osteuropa und Russland dafür, dass Tiefs entweder weit draussen auf dem Nordatlantik bleiben oder in den Mittelmeerraum wandern.
Gegen Ende der neuen Woche rücken Tiefs zwar immerhin wieder bis zu den britischen Inseln vor, ihre Wetterfronten erreichen die Schweizer Alpen aber wenn überhaupt nur in abgeschwächter Form.