Der vergangene Winter ist in der Schweiz der sechstwärmste seit Beginn der Messungen im Jahr 1864 gewesen. Das lag an den beiden überdurchschnittlich milden Monaten Dezember und Februar. Dazwischen - im Januar - zeigte der Winter aber seine Zähne.
Niederschlag war über die meiste Zeit hinweg Mangelware. In vielen Alpenregionen lag 50 bis 80 Prozent weniger Schnee als im langjährigen Mittel.
Viel Schnee im Februar
Erst im Laufe des Februars kam in Lagen oberhalb von 1000 bis 1500 Metern der grosse Schnee - ganz besonders in den Walliser Alpen. Die Lawinengefahr stieg regional sogar auf die höchste Stufe 5 (sehr gross).
In weiten Teilen des Mittellands war es aufgrund ungewöhnlich vieler Inversionswetterlagen noch deutlich trüber als in einem durchschnittlichen Winter. In den Alpen und im Jura entsprach die Sonnenscheindauer hingegen dem langjährigen Mittel.