Insgesamt ist der zu Ende gehende Winter recht mild verlaufen. Mit 1,3 Grad über dem langjährigen Mittel war es schweizweit der achtwärmste Winter seit Messbeginn.
Zudem war der Winter im Flachland vergleichsweise häufig nass, die Sonne zeigte sich weniger als im Mittel. Auf den Bergen war es genau umgekehrt. Dort verlief der Winter eher trocken und oft sonnig.
Das widerspiegelt sich auch in der aktuellen Schneesituation auf den Bergen. Fast überall sind die Schneehöhen für Ende Februar unterdurchschnittlich, vor allem in den Voralpen und in Nordbünden.
Lange Hochdruckphasen
Nach einem schneereichen Auftakt der Wintersportsaison – insbesondere mit sehr viel Neuschnee kurz vor Weihnachten – gab es nur noch selten ergiebige Schneefälle. Stattdessen dominierten sonnige Hochdrucklagen oder milde Föhn- und Westwetterlagen.
Im Flachland war es nur selten winterlich weiss. Interessanterweise wurde die dickste Schneedecke gar nicht während des meteorologischen Winters, sondern Ende November registriert.