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Rekordhochwasser an der Donau vor 7 Jahren

Anfang Juni 2013: Das Donauhochwasser hat die Autobahn 3 am Kreuz Deggendorf großflächig überschwemmt. Bild: Marco Kaschuba
Derzeit führen aufgrund der trockenen Witterung der vergangenen Wochen auch viele große Flüsse nur wenig Wasser. Vor genau 7 Jahren hat es ganz anders ausgesehen: Anfang Juni 2013 gab es an der Donau sowie den Nebenflüssen ein Rekordhochwasser.
Die Donau erreichte nach tagelangen Starkregenfällen neue Rekordhöhen. In Passau (12,89 Meter) und Regensburg (6,80 Meter) wurden noch nie gemessene Pegelstände registriert.
Bei Deggendorf brachen am 4. Juni zwei Deiche, woraufhin mehrere Orte meterhoch überflutet wurden. Auch die Autobahn 3 stand zeitweise unter Wasser. Überall entlang der Donau wurden Felder, Straßen und Orte überschwemmt.
An den Folgetagen stiegen auch die Pegel an der Elbe dramatisch an. Dort wurden vielerorts ebenfalls neue Allzeit-Hochwasserrekorde vermeldet. In Dresden blieb der Pegel nur knapp unter der Rekordmarke vom Jahrhunderthochwasser 2002.
Hauptursache für das Jahrhunderthochwasser waren extreme Regenmengen Ende Mai und Anfang Juni 2013 im Südosten Deutschlands. Verbreitet fielen mehr als 100 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb weniger Tage, in den Mittelgebirgen und am Alpenrand 150 bis 200 Liter.
In einigen Staulagen kamen sogar bis zu 400 Liter Regen zusammen. Nach einem sehr nassen Mai traf dieser Regen auf bereits gesättigte Böden: Das meiste Wasser gelangte daher direkt in die Flüsse und ließ diese stark ansteigen.
Die Karte zeigt die 72-stündigen Regenmengen bis zum 2. Juni 2013, 20 Uhr.
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