Ab einem Taupunkt von 17 Grad empfinden wir die Luft als schwül.
Die nächsten Tage werden vielerorts richtig heiss mit Temperaturen bis rund 35 Grad. Doch dass sich die Hitze oft ziemlich unangenehm anfühlt, liegt nicht allein an der Temperatur.
Verantwortlich dafür ist vor allem auch die Luftfeuchtigkeit. Der sogenannte Taupunkt erreicht zeitweise Werte von über 17 Grad, stellenweise sogar auch mal bis zu 20 Grad. Damit wird die Luft schwül.
Der Taupunkt ist ein guter Indikator dafür, wie viel Feuchtigkeit in der Luft steckt. Ab etwa 17 Grad empfinden wir die Luft als schwül, bei über 18 Grad als ziemlich drückend.
Dass feuchtwarme Luft so unangenehm ist, hat einen einfachen Grund: Unsere körpereigene Klimaanlage funktioniert dann nicht mehr richtig. Normalerweise kühlt sich der Körper durch Schwitzen ab. Bei hoher Luftfeuchtigkeit verdunstet der Schweiss aber kaum noch und der kühlende Effekt bleibt aus.
Gewitter und Tropennächte als Nebeneffekte
Die feuchte Luft wirkt sich aber nicht nur auf unser Wohlbefinden aus. Sie liefert auch zusätzliche Energie für die Atmosphäre. Dadurch steigt vor allem ab Freitag das Gewitterrisiko deutlich an. Gleichzeitig sorgt die feuchte Luft dafür, dass die Nächte spürbar wärmer bleiben.