Neben der unerträglichen Hitze macht vor allem die anhaltende Trockenheit Natur und Landwirtschaft zu schaffen. Pflanzen im Garten gehen ein, die Waldbrandgefahr ist vielerorts gross und Bäche verkommen zu Rinnsalen.
Am Bodensee und Walensee ist der Wasserstand so tief wie zu dieser Jahreszeit seit mindestens 30 Jahren nicht mehr. Wegen der Wasserknappheit rufen viele Gemeinden zum Wassersparen auf. Erste haben auch schon Bewässerungsverbote verhängt.
In den nächsten Tagen ist nur beschränkt Linderung in Sicht. Am Wochenende wird es mit Schauern und Gewittern in den Alpen gebietsweise nass. Im Flachland bleibt es zunächst noch trocken.
In der neuen Woche breiten sich die Regen- und Gewittergüsse auch vermehrt auf das Mittelland und die Nordwestschweiz aus. Lokal kann es dabei richtig schütten, andernorts geht man hingegen praktisch leer aus.
Im Schnitt gibt es wohl meist um 10 bis 20 Liter Regen pro Quadratmeter bis Mitte Woche. Das ist immerhin etwas, aber leider nicht viel mehr als der sprichwörtliche Tropfen auf den heissen Stein. Somit dürfte uns die Trockenheit noch bis weit in den Juli hinein begleiten.