Der Juli hat in weiten Teilen Westeuropas grosse Hitze und extreme Trockenheit gebracht. Von England über Frankreich bis nach Spanien und Portugal regnete es in vielen Regionen so gut wie gar nicht. Die Folgen waren verdorrte Pflanzen, ausgetrocknete Flüsse und Seen sowie zahlreiche grosse Waldbrände.
Ganz anders präsentierte sich der Monat im Osten Europas. Dort war es vielerorts deutlich kühler und nasser als im Klimamittel.
In Westeuropa ist der Juli deutlich heisser und in Osteuropa kühler gewesen als im langjährigen Durchschnitt.
Besonders von Nordnorwegen über Finnland und das Baltikum bis in den Norden Polens schüttete es häufiger und auch ergiebig. Regional kam sogar doppelt so viel Niederschlag wie im Klimamittel zusammen.