Im Pazifik braut sich schon wieder ein Taifun zusammen. Der Sturm mit dem Namen BAVI könnte sich in Kürze sogar zu einem Supertaifun verstärken und auch der stärkste Taifun werden, der jemals den Nordwestpazifik passiert hat. Es sind Böen über 300 Kilometer pro Stunde möglich.
Der Taifun befindet sich noch mitten über dem Meer, zieht aber auf die Marianen und Guam zu. Die Inselgruppen werden laut Prognose ab Sonntagabend getroffen. Es wäre dort bereits der zweite Taifun in diesem Jahr.
Erst im April hat Taifun SINLAKU dort gewütet, die Aufräumarbeiten sind noch immer in vollem Gange. Anschliessend steuert der Taifun BAVI auf die Philippinen zu.
Schon gewusst?
Begriffe wie Hurrikane, Taifune und Zyklone beschreiben dasselbe Phänomen in verschiedenen Seegebieten der Erde. Allerdings heißen nur im nordwestlichen Teil des Pazifischen Ozeans und im asiatischen Raum Wirbelstürme Taifune.
Ein Grund für die vielen starken Taifune könnte El Niño sein, der eine Erwärmung des Meerwassers im östlichen Pazifik zur Folge hat. Während El Niño steigt die Wahrscheinlichkeit für starke Taifune oder Hurrikane im Pazifik.