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Wetterrückblick

Mittwoch, 01.12.2021

Rückblick Herbst 2021

Oft schönes Wetter mit Sonne

Der Herbst hat sich in diesem Jahr häufig von seiner freundlichen Seite gezeigt. Auf einen ausgeprägten Altweibersommer folgte ein meist goldener Oktober. Es gab aber auch Sturm und kältere Wetterphasen.

Vor allem im September und Oktober zeigte sich der Herbst von seiner sonnigen Seite. Bild: Sturmjäger-Alb-Donau via WetterMelder Deutschland

Mit einer Durchschnittstemperatur von 9,8 Grad war der Herbst 2021 rund 0,5 Grad wärmer im Vergleich zum langjährigen Mittel 1991 bis 2020. Am 9. September wurde mit 30 Grad der heißeste Tag in Huy-Pabstorf, westlich von Magdeburg gemessen. Der Oktober begann im Süden ebenfalls recht warm. Mit Föhn gab es sogar einen Sommertag.

Auch der November präsentierte sich überwiegend mild. Erst zum Herbstende kam es zu Kaltlufteinbrüchen. Die tiefste Temperatur zeigte das Thermometer Ende November mit minus 7,7 Grad in Zwiesel im Bayerischen Wald an.

Der Herbst war auch in diesem Jahr wärmer als das Klimamittel.

In diesem Jahr gab es, ähnlich wie im Vorjahr, in den Herbstmonaten rund 31 Prozent weniger Niederschlag als im Durchschnitt der Referenzperiode 1991 bis 2020. Bundesweit kamen rund 130 Liter pro Quadratmeter vom Himmel. Besonders der Starkregen am 26. September führte zu hohen Niederschlagsmengen. In den Voralpen meldete die Wetterstation Kreuth-Glashütte mit 74,9 Liter die höchste Regensumme an einem Tag.

Am meisten Regen kam im gesamten Herbst im Nordschwarzwald, in den Bayerischen Alpen sowie im äußersten Norden mit bis zu 300 Liter pro Quadratmeter herunter. Deutlich weniger nass war es in Nordhessen sowie im Lee der Schwäbischen Alb. In diesen Regionen reichte es kaum für 50 Liter. Nach dem Adventswochenende wurden die ersten größeren Neuschneemengen bis in tiefe Lagen gemessen. Am 29. November lagen in Freudenstadt-Kniebis im Südwesten 27 Zentimeter Schnee.

Von September bis November fielen im Bundesmittel nur 130 Liter Regen pro Quadratmeter.

Auch wenn der November für viele grau in Erinnerung geblieben ist, war der Herbst insgesamt sehr sonnig. Mit bundesweit durchschnittlich 311 Sonnenstunden gab es 10 Prozent mehr Sonnenschein im Vergleich zum langjährigen Mittel. Besonders in den Alpen, im Lee des Schwarzwalds und im Alpenvorland schien die Sonne sogar bis zu 580 Stunden lang. Anders sah es im Norden aus, wo es in der Lüneburger Heide gerade mal für 240 Stunden reichte.

Vor allem im September und Oktober gab es viel Sonnenschein, der den trüben November mehr als ausgleichen konnte.

(Ein Bericht von Sebastian Keßler aus der WetterOnline-Redaktion)

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