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Wetterrückblick

Mittwoch, 28.02.2018

Rückblick Winter 2017/18

Nass und mild mit eisigem Finale

Der Winter 2017/18 ist sehr abwechslungsreich gewesen. Nach einem schneereichen und rekordtrüben Dezember folgte ein nasser und sehr milder Januar. Der Februar brachte dann viel Sonne und einen eisigen Abschluss.

Trüb und klatschnass: Dauerregen und milde Luft führten im Januar zu Hochwasser in den Flüssen.

Mit einer Durchschnittstemperatur von 1,6 Grad war der Winter 2017/18 etwas milder als im langjährigen Mittel. Doch diese unauffällige Zahl sagt nichts über den Witterungsverlauf aus, der eher einer Achterbahnfahrt glich: Einem extrem trüben Dezember mit Schneefällen bis ins Flachland folgte ein sehr milder und klatschnasser Januar. Der Februar war dann deutlich kälter als im Durchschnitt und sorgte in den letzten Tagen noch für ein sibirisches Finale mit Kälterekorden. Dies zog die Durchschnittstemperatur des Winters nach unten.

Nach einem sehr milden Dezember und Januar brachte der Februar mit einer richtigen Kältewelle doch noch den Winter. Nur deshalb zeigt sich die Temperaturbilanz sehr ausgeglichen.

Die Niederschlagsmenge von 195 Liter pro Quadratmeter im landesweiten Mittel weist den Winter als durchschnittlich nassen Gesellen aus. Vor allem im Dezember und Januar gab es einiges an Niederschlag, der im Dezember oft bis ins Flachland als Schnee fiel. Der Januar brachte deutlich mildere Luft und neben viel Regen Tauwetter bis in die Hochlagen. Dies führte zu Hochwasser an vielen Flüssen. Der Rhein verzeichnete Anfang Januar das stärkste Hochwasser seit mehr als fünf Jahren. Zum Abschluss war dann allerdings der Februar sehr trocken.

Niederschlag: Der Winter war kaum nasser als im langjährigen Mittel. Während Dauerregen insbesondere im Januar in tiefen Lagen zu Hochwasser führte, gab es in den Alpen zum Teil große Schneemengen. Der Februar verlief dann sehr trocken.

Sonnenanbeter und Wetterfühlige mussten in diesem Winter stark sein: Ein rekordverdächtig trüber Dezember und ein ähnlich sonnenscheinarmer Januar sorgten zunächst für extrem wenig Sonnenstunden. Besonders im Westen sah man vielerorts die Sonne wochenlang so gut wie gar nicht, regional wurden sogar neue Negativrekorde aufgestellt. Doch der Februar kippte dann ins genaue Gegenteil: Er war einer der sonnigsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Dadurch endete ein sehr trüber Winter doch noch mit einer ausgeglichenen Sonnenscheinbilanz.

Sonnenschein: Einem rekordtrüben Dezember und einem ähnlich grauen Januar stand ein rekordverdächtig sonniger Februar gegenüber. Dadurch ist die Gesamtbilanz des Winters 2017/18 nahezu ausgeglichen.

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