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Mittwoch, 20.01.2021

Vielerorts trüber Januar

Sonne verzweifelt gesucht

Die ersten Wochen des neuen Jahres sind bisher außerordentlich trüb gewesen. Vor allem im Westen gab es sehr wenig Sonnenschein. Das graue Wetter wirkt sich bei manch einem auch negativ auf den Organismus aus.

Dauergrau statt strahlend blau: Eine bleigraue, geschlossene Wolkendecke bestimmt seit Wochen unser Wetter.

Der Eindruck trügt nicht: Seit Wochen gibt es sehr wenig Sonnenschein. So schien im Januar in Bad Lippspringe in Nordrhein-Westfalen lediglich für 12 Minuten die Sonne. Auch im Rheinland, im nördlichen Hessen sowie in Teilen des Ostens gab es weniger als 5 Sonnenstunden. Anders sah es dagegen im Südwesten aus. Dort zeigte sich die Sonne verbreitet immerhin länger als 20 Stunden, am Alpenrand sogar bis zu 40 Stunden. Im bundesweiten Durchschnitt kamen bisher nur etwa 25 Prozent der mittleren Sonnenscheindauer zusammen.

In den Wintermonaten entwickeln manche Menschen einen ausgeprägten Mangel an Vitamin D, der wiederum auf zu wenig Sonnenlicht zurückzuführen ist. Mehr Infos zum Vitamin D gibt es auf unserer Gesundheitsseite.

Das trübe und nasse Wetter hat gravierende Folgen: Sogar nicht-wetterempfindlichen Menschen schlägt das Dauergrau inzwischen aufs Gemüt. Besonders schwer haben es jene, die zu einer Winterdepression neigen. Der fehlende Sonnenschein führt im menschlichen Körper zu einem akuten Vitamin-D-Mangel. Die möglichen Symptome eines solchen Mangels reichen von Stimmungsschwankungen und Müdigkeit über Infektanfälligkeiten bis hin zu lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen.

(Ein Bericht von Dennis Oswald aus der WetterOnline-Redaktion)

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