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Dienstag, 20.10.2020

Sommerzeit geht bald zu Ende

Zurück zur Winterzeit

Ende Oktober wird die Zeit zurückgestellt. Die Sommerzeit weicht dann der Winterzeit, unserer eigentlichen "Normalzeit". Für uns bedeutet das, eine Stunde länger schlafen zu können. Über die Umstellung freuen sich aber nur wenige.

Winterzeit: Am 25.10.2020 wird die Uhr von 3:00 Uhr auf 2:00 Uhr zurückgestellt.

Am letzten Sonntag im Oktober, in diesem Jahr am 25.10.2020, gibt es eine Stunde geschenkt - denn dann wird die Uhr von 3:00 Uhr auf 2:00 Uhr zurückgestellt und somit von Sommer- auf Winterzeit gewechselt. Ab diesem Zeitpunkt herrscht dann bei uns wieder die mitteleuropäische Normalzeit (MEZ).

Für viele EU-Bürger ist die Zeitumstellung eine lästige sowie teilweise auch körperlich und psychisch belastende Angelegenheit. Sie geraten einfach aus dem Takt. Müdigkeit, schlechte Laune und Konzentrationsstörungen sind oft die Resultate, wenn der biologische Rhythmus gestört wird. Zwar ist die geschenkte Stunde durch die Umstellung auf die Winterzeit weniger schmerzlich, aber dennoch dauert es ein paar Tage, bis unsere innere Uhr wieder korrekt läuft.

Arbeiten bis in die Dunkelheit. Durch die Winterzeit wird es eine Stunde früher dunkel. Das schlägt vielen aufs Gemüt.

Über den Sinn und Unsinn, die Uhr zweimal im Jahr auf Sommer- oder Winterzeit zu stellen, wurde stets rege diskutiert. Nach Beschluss des EU-Parlaments soll die Zeitumstellung 2021 abgeschafft werden. Die Umsetzung jedoch steht noch in den Sternen. Allein die Tatsache, dass die Staaten selbst wählen dürfen, ob sie dauerhaft Sommer- oder Winterzeit haben wollen, ist ein großes Problem.

Die Bundesregierung bevorzugt die Sommerzeit. Dabei spricht einiges dagegen. Die sogenannte Winterzeit passt besser zu unserem Tagesrhythmus. Morgens wird es früher hell, was das Aufstehen erleichtert und abends schneller dunkel, was beim Einschlafen hilft.

Die Sommerzeit wurde ursprünglich eingeführt, um besonders bei der Beleuchtung Energie zu sparen.

Eingeführt wurde die Zeitumstellung ursprünglich, um im Sommer Energie zu sparen. Denn wenn es abends draußen länger hell ist, wird weniger Strom für die Beleuchtung verbraucht, so der Gedanke. Allerdings gleicht sich der Verbrauch im Frühjahr und im Herbst wieder aus, da dann morgens mehr Energie für Licht und Heizung benötigt wird, was die Ersparnisse wieder hinfällig macht.

Für alle Morgenmuffel, denen es mit oder ohne Winterzeit schwerfällt, morgens in die Gänge zu kommen, gibt es einige Tipps, die das Aufstehen erleichtern. Es empfiehlt sich beispielsweise, den Wecker so zu stellen, dass man nach dem Klingeln noch einen Moment ruhig im Bett liegen bleiben kann. Die Augen sollten dabei geöffnet sein, damit sich der Körper auf den Wachzustand einstellen kann. Licht ist ebenfalls ein wichtiger Wachmacher, da die Bildung des Schlafhormons Melatonin so gestoppt wird.

(Ein Bericht von Björn Goldhausen aus der WetterOnline Redaktion)

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