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Westwindzone - Wetterlexikon

Westwindzone

Die Gebiete zwischen den subtropischen und polaren Hochdruckgebieten bezeichnet man als die Westwindzone. Sie liegt sowohl in der Nord- als auch in der Südhalbkugel etwa zwischen dem 40. und 60. Breitengrad. Hauptmerkmal der Westwindzone sind die vorherrschenden westlichen Winde, die vor allem in der Höhe sehr stark ausgeprägt sind. Das Klima in der Westwindzone ist überwiegend wechselhaft bei gemäßigten Temperaturen. Die Witterung ist meist von kurzlebigen Tief- und Hochdruckgebieten geprägt, die von West nach Ost über einen Beobachtungsort innerhalb der Westwindzone hinwegziehen.

Die Westwindzone ist auf der Südhalbkugel deutlich stärker ausgeprägt als auf der Nordhalbkugel, da dort kaum Landmassen und Gebirge die westlichen Winde bremsen oder ablenken können. Im Winter sind die westlichen Höhenwinde meist deutlich stärker ausgeprägt als im Sommer, da dann die Temperaturunterschiede zwischen den Polkappen und den Subtropen am größten sind.

Eine andere Bezeichnung für die Westwindzone ist die Westdrift oder Westwinddrift.

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