Pflanzen überwintern: Tipps für die kalte Jahreszeit
Schutz vor Frost und Kälte

Winterschutz für Pflanzen lohnt sich

Welche Pflanzen müssen überwintert werden?

Schon gewusst?
Ab in die Kiste: So überstehen Dahlien den Winter

Aber Achtung:
Pflanzen in Beeten überwintern

Rosen sind ebenfalls dankbar für ein wenig Winterpflege. Der wunde Punkt der „Königin der Blumen“ ist häufig die Veredlungsstelle. Um diese zu schützen, häufle deine Rosen mit Erde, im Idealfall mit etwas Mutterboden, oder Rindenmulch circa 20 Zentimeter hoch an. Rosenstämmchen brauchen einen besonderen Schutz, denn ihre Veredlungsstelle sitzt an der Krone. Packe deshalb die komplette Krone mit Vlies oder Jute ein. Stauden oder Gräser kommen gut durch den Winter, wenn sie nicht schon im Herbst, sondern erst mit dem Neuaustrieb im folgenden Frühjahr geschnitten werden. Die eingetrockneten Pflanzenteile schützen die Pflanze und ihre Erneuerungsknospen. Zudem finden nützliche Insekten darin Überwinterungsmöglichkeiten. Die Schere sollte angesetzt werden, sobald erste Frühlingsboten wie Schneeglöckchen oder Krokusse ihre Köpfe aus der Erde strecken.
Schon gewusst?
Pflanzen im Kübel überwintern

Umzug ins Winterquartier: Darauf solltest du achten

"So kurz wie möglich und so lange wie nötig."
Schon gewusst?
Pflanzen im Winterquartier: Vorbereitung und Pflege
Sind deine Pflanzen im Laufe des Sommers zu groß für das Überwinterungsquartier geworden, kannst du die neuen Triebe um etwa 1/3 einkürzen. So sparst du Platz, den andere Pflanzen sicher gut gebrauchen können. Gieße die Pflanze nicht kurz vor dem Umzug. Auf diese Weise reduzierst du das Transportgewicht erheblich. Reinige den Kübel vor dem Transport und entferne welke Blätter und alte Blüten, denn diese werden von Schädlingen gerne als Versteck genutzt. Von Ende August bis März sollte nicht gedüngt werden. Zur Gießkanne solltest du auch im Winter greifen. Gieße aber nur so viel, dass die Topferde immer erst ganz abtrocknet, bevor du erneut Wasser gibst, der Wurzelballen aber nicht austrocknet. Für einen Großteil der Kübelpflanzen sind Temperaturen zwischen fünf und zehn Grad optimal. Die Pflanzen pausieren dann und sparen ihre Kraftreserven, um im kommenden Frühjahr gestärkt auszutreiben.
Schutz für winterharte Kübelpflanzen

Stelle die Kübel an einen windgeschützten Ort, zum Beispiel nah an eine Hauswand. Einen guten Winterschutz für Kübelpflanzen bieten Wintervlies, Jutesäcke oder Korkmatten. Umwickle die Töpfe damit, um sie vor Frost zu schützen. Die Verpackung sollte Wind und Wetter standhalten. Tiere sollten nicht unter die Hüllen gelangen können. Eine Styroporplatte, Holz oder Keramikfüße unter dem Kübel verhindern das Erfrieren des Wurzelballens und das Zufrieren des Wasserabzugsloches. Winterharte Kübelpflanzen sollten auch in den kalten Monaten mäßig gegossen werden. Geschehen sollte dies an frostfreien Tagen.
