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Unwetter im Rückblick

Freitag, 01.04.2016

Wintereinbruch zum Aprilstart

Bis zu 20 Zentimeter Schnee

Der Winter hat zum Aprilstart im Mittelgebirgsraum noch mal Einzug gehalten. In Thüringen und Sachsen gab es durch bis zu 20 Zentimeter Neuschnee ein Verkehrschaos am Morgen.

Tief verschneites Gotha: Wer mit Sommerreifen unterwegs war, kam bei dem Nassschnee schnell ins Rutschen. Bild: Stephan Männchen

Starkes Schneetreiben hat am 1. April 2016 vor allem in Sachsen und Thüringen viele Unfälle und lange Staus verursacht. Mehrere Zentimeter Neuschnee bedeckten bis auf 200 Meter Höhe herab Autobahnen und Bundesstraßen, auf denen sich schnell aufgrund der schlechten Fahrbedingungen, zahlreicher Unfälle und querstehender Lastwagen kilometerlange Staus bildeten.

Bis zu 20 Kilometer reihten sich die Fahrzeuge auf der A4 aneinander, teilweise war nur eine der Fahrspuren befahrbar. Die Polizei musste die A73 sowie die A71 in Thüringen teilweise sperren. In Erfurt war der Autobahnzubringer Am Haarberg gesperrt. Pkws mit Sommerreifen kamen nicht mehr von der Stelle. In der thüringischen Landeshauptstadt lagen auf nur 320 Meter Höhe 13 Zentimeter, in Tabarz bei Gotha sogar 20 Zentimeter Schnee. So eine hohe Schneedecke gab es in der Region den gesamten Winter über nicht.

In Tabarz im Landkreis Gotha in Thüringen auf rund 400 Meter Höhe kamen über Nacht 20 Zentimeter Neuschnee zusammen. Bild: Frank Reinert

Noch am Vortag genoss Süddeutschland Frühlingsluft mit Temperaturen von über 20 Grad. Auf dem Hohenpeißenberg in Oberbayern wurde auf knapp 1000 Meter Höhe mit 23,6 Grad ein neuer Märzrekord aufgestellt. In München herrschte bei bis zu 24 Grad bestes Biergartenwetter.

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