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Unwetter im Rückblick

Dienstag, 24.12.2013

Frühlingshafter Heiligabend

Örtlich neue Temperaturrekorde

Sehr milde Luft hat an Heiligabend für frühlingshafte Temperaturen mit einigen neuen Wärmerekorden gesorgt. Grund für das unwinterliche Wetter zum Fest war subtropische Luft aus dem Mittelmeerraum.

An Heiligabend kam der Weihnachtsmann beim Geschenkeverteilen ganz schön ins Schwitzen. Bildquelle: dpa

Mildes und oft freundliches Wetter mit durchweg zweistelligen Höchstwerten hat an Heiligabend örtlich für neue Wärmerekorde gesorgt. In Erfurt wurden mehr als 14,5 Grad erreicht. Die bisherige Bestmarke lag dort bei 13,9 Grad. Am wärmsten wurde es entlang des Oberrheins. Dort sorgte Föhnunterstützung vom Schwarzwald für bis zu 17,2 Grad in Freiburg. Lahr am Oberrhein verzeichnete ebenfalls einen neuen Rekord mit 16,5 Grad. Seit Aufzeichnungsbeginn vor über 60 Jahren war es dort an Heiligabend nicht so warm.

Am Oberrhein stiegen die Temperaturen örtlich auf bis zu 17 Grad. Gebietsweise wurden sogar neue Temperaturrekorde für Weihnachten aufgestellt.

Grund für das ausgesprochen milde Wetter zur Bescherung war subtropische Luft, die an der Vorderseite eines kräftigen Sturmtiefs über den Britischen Inseln zu uns gelangte. Föhneffekte und der Sonnenschein sorgten für zusätzliche Erwärmung.

So kam es zum milden Weihnachtswetter: An der Vorderseite eines kräftigen Sturmtiefs gelangte mit einer südwestlichen Strömung ausgesprochen milde Luft aus dem Mittelmeerraum zu uns.

Milde Luft an Weihnachten ist aber nichts Ungewöhnliches, auch 2012 war das Weihnachtsfest ausgesprochen mild. In der Meteorologie spricht man vom so genannten Weihnachtstauwetter. Schnee bis in Flachland ist zum Fest dagegen eher eine Ausnahme, zuletzt war es im Jahr 2010 im ganzen Land weiß.

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