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Unwetter im Rückblick

Donnerstag, 28.04.2011

USA: Über 150 Tornados

Schlimmste Serie seit 1925

Im Mittleren Westen und Süden der USA haben schwere Gewitter gewütet. Dabei traten mehr als 150 Tornados auf, die zum Teil verheerende Schäden anrichteten. Insgesamt hat die Unwetterkatastrophe in den USA mindestens 350 Menschenleben gefordert, tausende Menschen wurden obdachlos. Allein in Alabama wurden mehr 1700 Menschen verletzt und über 250 Menschen starben. Die Tornadoserie gilt als die folgenschwerste seit dem 4. März 1925, als bei einem noch größeren "Tornado-Outbreak" mehr als 700 Menschen ums Leben kamen.

Gewitterstürme und Tornados

Über 150 Tornados wurden am 27. April allein an einem Tag registriert. Vor allem von Mississippi über Alabama bis nach Virginia wüteten unwetterartige Gewitter. Bildquelle: National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA)

In Alabama raste in den Abendstunden ein starker Tornado mitten durch die 90 000 Einwohner große Stadt Tuscaloosa und hinterließ ein breite Schneise der totalen Verwüstung. Der Wirbelsturm zerstörte zahlreiche Häuser und entwurzelte hunderte Bäume. Tausende Haushalte hatten tagelang keinen Strom. In den Bundesstaaten Alabama, Arkansas, Kentucky, Mississippi, Missouri, Tennessee und Oklahoma wurde nach schweren Unwettern der Notstand ausgerufen. Mehrere Gouverneure riefen die Nationalgarde zur Hilfe.

Schwere Verwüstungen

Schneisen der Verwüstung haben die Wirbelstürme durch viele Orte gezogen. Viele Menschen verloren dabei fast ihr gesamtes Hab und Gut. Bildquelle: AFP

Die Gewitter brachten neben Tornados auch sintflutartige Regenfälle mit. Als Folge der schweren Unwetter kam es in den Wochen nach den Tornados zu einem Jahrhunderthochwasser am Mississippi.

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