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Unwetter im Rückblick

Dienstag, 10.02.2009

"Quinten" bringt Schnee und Sturm

Verkehrschaos durch Schneesturm

Das Sturmfeld des Tiefs "Quinten" ist am 10. Februar 2009 über den Süden Deutschlands hinweggefegt. Auf dem Feldberg im Schwarzwald wurden Windböen bis zu 166 Stundenkilometer registriert, aber auch in tieferen Lagen kam es in Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zu einzelnen orkanartigen Böen bis 112 Kilometer pro Stunde. Die größten Schäden richtete der Sturm in Baden-Württemberg an. Der Freiburger Münstermarkt musste geräumt werden, nachdem der Sturm ein Baugerüst beschädigt und Ziegel aus dem Dach des Münsters gerissen hatte.

Mehrere Straßen wurden wegen umgestürzter Bäume gesperrt. Die Sachschäden gehen in die Millionen, mindestens fünf Menschen wurden verletzt. Ab der Mittagszeit erreichte der Sturm Bayern. Nachdem es bereits im Vorfeld des Tiefs durch Schneefälle zu Staus und Verkehrsunfällen gekommen war, schneite es am 10. Februar im nördlichsten Deutschland fast pausenlos. Auf der A 23 standen Autofahrer auf einer Länge von 22 Kilometern im Stau. Gegen Abend riefen einsetzende starke Schneefälle dann auch im Westen teils chaotische Straßenverhältnisse hervor.

Auf der A1 zwischen Burscheid und Leverkusen staute sich der Verkehr auf bis zu 14 Kilometer Länge. Auf der A4 zwischen Overath und Untereschbach blockierten quergestellte Lastwagen die Fahrbahn. Von der Sauerland-Linie A45 wurde zeitweise eine geschlossene festgefahrene Schneedecke gemeldet, die Polizei musste viele Blechschäden aufnehmen. Allein in Siegburg registrierte sie nach dem Wintereinbruch mehr als ein Dutzend Unfälle.

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