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Unwetter im Rückblick

Samstag, 31.05.2008

Die Unwetterserie Ende Mai

Hagelgewitter und Starkregen

An den letzten Maitagen hat es zunächst vor allem im Westen, dann auch in den mittleren und südlichen Landesteilenschwere Unwetter gegeben. Los ging es am 29. Mai mit Gewittern im äußersten Westen. Regenmengen von über 60Liter pro Quadratmeter sorgten für Überflutungen. Feuerwehren und Polizei mussten zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. In der Nacht zum 30. Mai entstand ein neuer Gewitterherd im Grenzgebiet zur Schweiz und zog vondort nordwärts über das Oberrheintal, die Pfalz und das Saarland hinweg zur Eifel.

Entlang der Zugbahn wurden vielerorts Straßen und Unterführungen überflutet und Bäume entwurzelt. Kanaldeckel wurden von den Wassermassen hochgedrückt und Keller liefen voll. In Baden-Württemberg ging ein Bauernhof nach einem Blitzschlag in Flammen auf. Bei Krefeld schossen golfballgroße Hagelsteine vom Himmel und beschädigten zahlreiche Autos. Polizei und Feuerwehren waren in den betroffenen Gebieten pausenlos im Einsatz.

Am Nachmittag und Abend des 30. Mai gab es schwere Gewitter im Süden. Neben großen Regenmengengab es zum Teil orkanartige Böen bis 108 Kilometer pro Stunde. Vor allem im Rems-Murr-Kreis, im Rhein-Neckar-Raum und im Odenwald liefen zahlreiche Keller voll, kleinere Erdrutsche wurden ausgelöst und Bäume stürzten um. Einige Straßen waren nicht passierbar. Der Bahnverkehr auf den Strecken von Stuttgart nach Backnang und nach Schorndorfwurde wegen beschädigter Oberleitungen für mehrere Stunden unterbrochen.

Am 31. Mai waren neben dem südwestdeutschen Raum (die Bahnstrecke Würzburg-Frankfurt wurde wegen beschädigter Oberleitungen gesperrt) dann auch Gebiete im Osten betroffen. Starke Gewittergüsse setzten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen Keller unter Wasser. Lokal trat Hagelschlag auf, so zum Beispiel in Dresden-Striesen.

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