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Unwetter im Rückblick

Montag, 14.05.2007

Unwetter mit Tornado

Sachschäden im Kreis Landshut

Am Montagabend, den 14.05.2007 kam es mit der Passage im Süden und Osten Deutschlands zu teils unwetterartigen Gewittern. Örtlich gab es Hagelschlag mit Korngrößen bis etwa 1 Zentimeter und Starkniederschlag mit teilweise mehr als 30 Liter Regen pro Quadratmeter in kurzer Zeit. Außerdem gab es vom Hohenpeissenberg in Südbayern bis zur Lausitz Sturmböen bis knapp 80 km/h, in Sachsen teils schwere Sturmböen bis 90 km/h.

Im Kreis Landshut in Niederbayern bildete sich aus einer Gewitterzelle ein Tornado der Stärke F1. Betroffen war der Ort Ergoldsbach, etwa 15 Kilometer nordöstlich von Landshut. In den Abendstunden nach 20 Uhr sorgte der Tornado für Baum- und Gebäudeschäden sowie für eine abgerissene Hochspannungsleitung im Bereich Kläham-Siegensdorf. Weitere Baumschäden gab es zwischen Ergoldsbach und Bayerbach sowie weiter nordöstlich bei Asbach. Hagel fiel mit einer Korngröße von mehr als 2 Zentimeter. Augenzeugen konnten den Bodenkontakt des Tornadorüssels beobachten.

Ein weiterer "Funnel" (Vorstufe eines Tornados, kein Bodenkontakt des Rüssels) konnte etwa eine halbe Stunde später in der Nähe von Feldkirchen bei Straubing beobachtet werden. Dabei ist dieselbe Gewitterzelle als Auslöser möglich.

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